Vegetationsbrand an der Brackeler Straße in Dortmund: Die Feuerwehr bekämpfte bis zu zehn Brandstellen auf 200 Metern und verhinderte eine größere Ausbreitung.
Was zunächst nach einem überschaubaren Kleinbrand klang, entpuppte sich schnell als deutlich größere Herausforderung: Die Feuerwehr Dortmund wurde zu einem gemeldeten Vegetationsbrand im Bereich der Brackeler Straße alarmiert. Laut erster Meldung sollte ein Grünstreifen auf etwa 40 Metern brennen – doch vor Ort sah die Lage ganz anders aus.1
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurden sie von den Anrufenden an einer Einmündung der Brackeler Straße auf Höhe des Amazon-Logistikzentrums in Empfang genommen. Schon auf der Anfahrt war eine leichte Rauchentwicklung zu sehen. Vor Ort stellte sich heraus: Im Bereich des Körner Radwegs brannte ein Grasstreifen auf einer Länge von rund 100 Metern. Noch kritischer: Mehrere Brandstellen mit offener Flammenbildung hatten sich bereits auf das angrenzende Waldstück entlang der Brackeler Straße ausgebreitet.1
Die Lage wurde daraufhin neu bewertet und das Alarmstichwort auf F_Vegetation1 erhöht. Weitere Löschfahrzeuge und Sonderfahrzeuge wurden nachgefordert.1
Das zuerst eingetroffene Löschfahrzeug startete sofort die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr und einem D-Rohr. Ergänzend kamen Feuerpatschen zum Einsatz, um kleinere Flammen und Glutnester in schwer zugänglichen Bereichen zu löschen. Mit mehr Einsatzkräften vor Ort wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufgeteilt – zwei Löschfahrzeuge bekämpften den Brand von verschiedenen Seiten, ein Tanklöschfahrzeug sicherte die kontinuierliche Wasserversorgung.1
Besonderes Augenmerk lag auf dem Unterholz, damit keine Glutnester übrig blieben. Zwei Trupps der Freiwilligen Feuerwehr des Löschzuges 23 unterstützten die Nachlöscharbeiten mit Löschrucksäcken in den unwegsamen Bereichen des Waldstücks.1
Mit zunehmender Dunkelheit kamen mehrere Wärmebildkameras zum Einsatz, um verbliebene Hitzequellen und Glutnester aufzuspüren. Zusätzlich wurde die Drohne des Fernmeldezuges in die Luft geschickt – die Luftaufklärung half dabei, die Lage zu beurteilen und die Einsatzkräfte zu koordinieren. Bei der Kontrolle wurden keine weiteren Brandstellen außerhalb der bereits bekannten Bereiche entdeckt.1
Am Ende konnten die Einsatzkräfte insgesamt bis zu zehn einzelne Brandstellen auf einer Gesamtlänge von rund 200 Metern bekämpfen. Und das Wichtigste: Eine weitere Ausbreitung des Brandes auf größere Waldflächen wurde verhindert. Nach dem Rückbau aller Schläuche und Geräte wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.1
Im Einsatz waren die Kräfte der Feuerwache 1 und 2, Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr LZ 23 Eving sowie der Fernmeldezug – ein echter Teameffort, der Schlimmeres abgewendet hat.1
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