Eine Mordkommission ermittelt nach einem Vorfall auf der A 2, bei dem Steine auf Fahrzeuge geworfen wurden.
Am Sonntag, den 26. April 2026, kam es auf der Autobahn 2 bei Rheda-Wiedenbrück zu einem gefährlichen Vorfall, als ein unbekannter Täter Steine auf vorbeifahrende Fahrzeuge warf. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet, um die Hintergründe dieses versuchten Tötungsdelikts zu klären.
In den frühen Abendstunden, gegen 19:10 Uhr, waren zwei Fahrzeuge in Richtung Dortmund unterwegs, als es zu dem Vorfall kam. Ein Audi Q7 wurde unterhalb des Beifahrerfensters von einem faustgroßen Stein getroffen. Glücklicherweise kam es zu keinen Verletzungen, da der 35-jährige Fahrer aus Duisburg unverletzt blieb. Ein zweiter Stein traf einen VW Golf frontal auf der Motorhaube, was dazu führte, dass der 46-jährige Fahrer aus Sankt Augustin mit der rechten Schutzplanke kollidierte. Eine weitere Fahrerin, 32 Jahre alt und aus Freudenberg, beschädigte ihr Auto, indem sie über einen der Steine fuhr. Auch sie und die anderen Fahrzeugführer blieben unverletzt.
Die Ermittlungen ergeben, dass sich der Täter zum Zeitpunkt des Wurfes in der Tür einer Lärmschutzwand aufhielt. Ein Zeuge beschreibt den Steinewerfer als einen dunkel gekleideten Jugendlichen im Alter von etwa 15 bis 18 Jahren. Aufgrund der Schwere der Tat wird die Aktion als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft.
Die Mordkommission bittet nun die Öffentlichkeit um Mithilfe. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich zu melden.
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