In Mülheim-Heißen brannte am Donnerstagvormittag ein Wäschetrockner im zweiten Obergeschoss. Die Feuerwehr löschte schnell – alle Bewohner blieben unverletzt.
Schreckmoment am Donnerstagvormittag in Mülheim an der Ruhr: Gegen 10:55 Uhr brach in einem mehrgeschossigen Wohngebäude auf der Richard-Gerlach-Straße im Stadtteil Heißen ein Feuer aus. Der Brandherd? Ein Wäschetrockner im zweiten Obergeschoss. Dichter schwarzer Rauch quoll aus einem gekippten Badezimmerfenster – ein Anblick, der sofort Alarm auslöste.1
Das Gute vorab: Alle Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Gebäudes konnten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie retten. Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen!1
Da sich die Einsatzkräfte der Feuerwache Heißen zu diesem Zeitpunkt bereits parallel an einer anderen Einsatzstelle im Stadtgebiet befanden, schickte die Leitstelle einen Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuer- und Rettungswache Broich sowie den Rettungsdienst zur Richard-Gerlach-Straße.1
Direkt nach dem Eintreffen ging alles sehr schnell: Ein Trupp unter Atemschutz wurde umgehend zur Brandbekämpfung und zur Kontrolle einer möglichen Brand- und Rauchausbreitung eingesetzt. Die Brandbekämpfung selbst erfolgte mit einem C-Rohr. Der brennende Wäschetrockner konnte rasch lokalisiert und abgelöscht werden. Dank des schnellen Eingreifens blieb der Schaden auf das Badezimmer begrenzt.1
Nach den Löschmaßnahmen war die Arbeit der Feuerwehr noch nicht ganz getan: Mit einem Hochleistungslüfter wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen in der betroffenen Wohnung durchgeführt, um den Rauch zu entfernen. Anschließend begutachtete die Polizei die Einsatzstelle, bevor die Wohnung wieder an die Mieterinnen und Mieter übergeben werden konnte.1
Zur genauen Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen – die Frage, warum der Wäschetrockner in Brand geriet, ist also noch offen. Der gesamte Einsatz war für die Feuerwehr nach rund einer Stunde und 20 Minuten beendet.1
Dieser Vorfall ist eine gute Erinnerung daran, wie schnell Haushaltsgeräte zur Gefahr werden können. Wäschetrockner sollten niemals unbeaufsichtigt laufen – und schon gar nicht, wenn niemand zu Hause ist. Regelmäßiges Reinigen des Flusenfilters und eine ordentliche Wartung können das Brandrisiko deutlich senken. Bleibt sicher!1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!