Die Feuerwehren aus Solingen, Wuppertal und Remscheid drängen den Rekord-Waldbrand im Hürtgenwald zurück.
Gute Nachrichten aus der Eifel! Im Kampf gegen den bislang größten Waldbrand in der Geschichte Nordrhein-Westfalens zeichnet sich ein wichtiger Etappenerfolg ab. Die 121 Einsatzkräfte aus Wuppertal, Solingen und Remscheid, die wir in einem früheren Beitrag bereits vorgestellt haben, drängen die Flammen im Hürtgenwald nun gezielt zurück.2 Das ist eine riesige Erleichterung – denn zuvor war der Brand noch völlig unkontrolliert.
Eigentlich war die bergische Feuerwehr-Bereitschaft nur für zwölf Stunden eingeplant. Doch auf ausdrückliche Bitte der Gesamteinsatzleitung wurde die Einsatzdauer auf 24 Stunden verdoppelt.1 Das bedeutet: Die Frauen und Männer aus dem Bergischen Städtedreieck überbrücken die Nacht direkt im Katastrophengebiet. Damit das klappt, reagierten die Heimatfeuerwehren blitzschnell: Ein kurzfristig organisierter Logistiktransport brachte am Nachmittag Feldbetten und weitere Versorgungsgüter direkt in die Eifel.1
Neben der reinen Manpower war auch taktisches Geschick gefragt. In enger Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW wurden mit schwerem Gerät weitere Brandschneisen ins dichte Unterholz geschlagen.1 Über diese neu geschaffenen Zugangswege kann der Löschangriff jetzt deutlich gezielter und effektiver in den betroffenen Einsatzabschnitt vorgetragen werden – ein echter Gamechanger in diesem Einsatz.
Was die Einsatzkräfte aber genauso bewegt wie der taktische Fortschritt: die überwältigende Unterstützung der Menschen vor Ort. Die Bevölkerung aus der Region versorgt die erschöpften Feuerwehrleute im Bereitstellungsraum spontan und unaufgefordert mit Lebensmitteln, Snacks und Erfrischungen.1 Bei extremer Hitze und schwerem körperlichen Einsatz ist das mehr als nur ein nettes Zeichen – das gibt echte Kraft.
Die Einsatzleitung der bergischen Bereitschaft findet dafür deutliche Worte: „Die Gastfreundschaft und die Unterstützung, die unseren Einsatzkräften hier in der Eifel in dieser schwierigen Lage entgegengebracht werden, sind absolut herausragend. Im Namen aller 121 Frauen und Männer im Einsatz möchten wir der Eifeler Bevölkerung ein herzliches Dankeschön aussprechen – diese Hilfe ist für uns nicht selbstverständlich und gibt uns enorme Kraft.“1
Der Plan steht: Am Sonntagmorgen sollen die bergischen Brandschützer ihren Einsatzabschnitt plangemäß an die Gesamteinsatzleitung übergeben und die Heimreise antreten.1 Und die Stimmung im Team? Frohen Mutes! Die Kräfte aus Solingen, Wuppertal und Remscheid sind zuversichtlich, ihren Abschnitt dann in stabilisiertem Zustand übergeben zu können.1 Ein echter Erfolg – für die Feuerwehr, für NRW und für alle, die geholfen haben.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!