Waldbrand in Königswinter-Gratzfeld: Die Freiwillige Feuerwehr stoppte am 15. August 2026 ein Bodenfeuer rechtzeitig. 14.
Alarm im Wald nahe Gratzfeld! Am 15. August 2026 meldeten mehrere Anrufer gegen 16:15 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus dem Wald Richtung Bundeswehrdepot in Königswinter. Was dann folgte, war ein Wettlauf gegen die Zeit – und die Freiwillige Feuerwehr Königswinter hat ihn gewonnen.1
Ein Erkundungsfahrzeug machte sich sofort auf den Weg zur Einsatzstelle. Unter dem Stichwort „B2-WALD“ wurden mehrere Einheiten alarmiert: neben der Löscheinheit Eudenbach auch die Einheiten Uthweiler, Ittenbach, Oelberg sowie die Sondergruppe Drohne. Die Löscheinheit Bockeroth stand zusätzlich im Gerätehaus in Bereitstellung.1
Im Wald hatte sich ein Bodenfeuer rasend schnell ausgebreitet und bereits stehende Bäume erreicht. Solange noch kein ausreichendes Löschwasser vor Ort war, bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen zunächst mit Handwerkzeug. Das klingt erstmal unspektakulär – war aber in diesem Moment das Entscheidende.1
Der Löschwassertransportwagen der Einheit Oelberg brachte dann stolze 14.000 Liter Wasser in den Wald. Mit insgesamt vier Rohren konnte der Brand gerade noch rechtzeitig eingedämmt werden. Ein Forstunternehmer unterstützte die Feuerwehr beim Aufnehmen von Baumstämmen, um Glutnester gezielt ablöschen zu können. Am Ende brannte eine Fläche von rund 300 Quadratmetern – hätte ohne den schnellen Einsatz aber deutlich größer werden können.1
Und als wäre das nicht genug: Fast zeitgleich rückten die Löscheinheiten Eudenbach und Bockeroth zu weiteren Flächenbränden aus. In Sassenberg wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt, an einer Schutzhütte im Lauterbachtal wurde ein Lagerfeuer abgelöscht.1
Außerdem waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter in den vergangenen Tagen bereits zur überörtlichen Hilfe in den Kreis Düren ausgerückt. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind durch die anhaltende Waldbrandgefahr aktuell stark gefordert.1
Die Feuerwehr richtet einen klaren Appell an alle: Bitte nicht im Wald rauchen und kein Feuer entzünden! Die Waldbrandgefahr ist derzeit hoch – und jeder Funke kann ausreichen, um genau solch einen Einsatz auszulösen. Die ehrenamtlichen Kräfte geben alles, damit der Wald geschützt bleibt. Der kleinste Beitrag, den wir alle leisten können? Einfach vernünftig bleiben.1
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