Die Polizei Bielefeld warnt vor gefälschten E-Mails und Webseiten auf Verkaufsplattformen.
Die Polizei Bielefeld sensibilisiert Verkäufer auf Secondhand-Plattformen für einen aktuellen Betrugsversuch. Betrüger fälschen E-Mails und Webseiten, um erschliche Zahlungen zu generieren. Geschädigte verkaufen ihre Artikel und erhalten eine E-Mail, die von der offiziellen Plattform stammen soll. In dieser wird behauptet, dass der Artikel verkauft wurde und das Geld auf einer sicheren Zahlungsseite abrufbar sei.
Wer auf den Link in der E-Mail klickt, wird auf eine gefälschte Website geleitet, auf der sensible Bankdaten abgefragt werden. Dabei geben die Opfer im Glauben, das Geld zu erhalten, tatsächlich ihre Daten preis und autorisieren unerlaubte Abbuchungen von ihren Konten. Es werden Beträge im vierstelligen Bereich ergaunert. Die Polizei rät, die Absender von E-Mails genau zu überprüfen und offizielle Apps zu nutzen. Externe Links sollten gemieden werden, um nicht in die Falle der Betrüger zu tappen.
Beispiele aus Bielefeld zeigen die Vorgehensweise der Täter: Ein 27-Jähriger bemerkte einen Betrugsversuch rechtzeitig, während eine 30-Jährige ihre Daten jedoch bereits preisgegeben hatte, bevor sie kontaktiert wurde und die Abbuchungen stoppen konnte. Ein weiterer Fall betrifft einen 43-Jährigen, der durch den Klick auf einen Link unwissentlich einen Überweisungsauftrag freigab. Nur durch schnelles Handeln seiner Bank konnte ihm sein Geld zurückerstattet werden.
Die Polizei weist darauf hin, vorsichtig zu sein und im Zweifel erst zu prüfen, bevor man auf Links in E-Mails klickt.
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