Die Polizei berichtet von einem Anstieg der Wildunfälle im Kreis Recklinghausen und Bottrop und gibt Verhaltenshinweise.
Im Kreis Recklinghausen und Bottrop ist die Zahl der Wildunfälle im vergangenen Jahr auf insgesamt 726 angestiegen, während es im Jahr davor 685 waren. Besonders häufig traten solche Zusammenstöße in den Monaten März, April und Mai auf, wobei die meisten Unfälle im April registriert wurden. Häufig geschieht dies in der Dämmerung, zwischen 17 und 21 Uhr sowie zwischen 5 und 8 Uhr morgens, und besonders an Straßen mit dichtem Wald- oder Feldrand, wie in Haltern am See und Dorsten.
Die Polizei hebt hervor, dass die meisten dieser Unfälle glimpflich ausgehen, doch die Tiere tragen oft die Hauptlast. Um Wildunfälle zu vermeiden, empfiehlt die Polizei, das Tempo zu drosseln, vorausschauend zu fahren, bremsbereit zu sein und bei Sichtung eines Tieres abzulenden und zu hupen. Es sollte darauf geachtet werden, dass abruptes Ausweichen gefährlich sein kann.
Im Falle eines Wildunfalls ist es wichtig, die Unfallstelle abzusichern, die Polizei zu rufen, und das Tier nicht selbst zu suchen oder mitzunehmen. Auch bei geringfügigen Schäden sollte der Unfall gemeldet werden, um eventuelle Versicherungsansprüche geltend machen zu können.
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