Wohnhaus in Attendorn-Repe brennt komplett aus: Feuerwehr kämpft mit Drehleiter gegen die Flammen, ein Feuerwehrmann wird dabei verletzt und ins Krankenhaus…
Am frühen Freitagabend, 30. Oktober, ist die Feuerwehr nach Attendorn-Repe alarmiert worden. Gemeldet wurde ein Wohnhausbrand. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand ein freistehendes Einfamilienhaus laut Sauerlandkurier bereits lichterloh in Flammen. Weil zunächst unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, wurde das Alarmstichwort auf „Menschenleben in Gefahr“ erhöht. Kurz darauf konnte aber Entwarnung gegeben werden, denn nach Angaben von Feuerwehr-Pressesprecher Felix Viegener befanden sich keine Personen mehr im Haus.
Wie die Polizei später mitteilte, waren die Bewohner des Hauses bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits außerhalb des brennenden Gebäudes. Eine Schadenssumme konnte zunächst nicht beziffert werden, die Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Brandort wurde zunächst beschlagnahmt.
Die Löschzüge Repetal, Attendorn und Ennest waren mit einem Großaufgebot vor Ort, die Kräfte aus Ihnetal übernahmen währenddessen den Grundschutz für die Stadt. Wie der Sauerlandkurier berichtet, führte das Feuer zu einer massiven Rauchentwicklung, weshalb eine Nina-Warnung verschickt wurde. Im Bereich Repetal sei eine Geruchsbelästigung wahrnehmbar gewesen, eine Gesundheitsgefahr habe aber ausgeschlossen werden können.
Auch die Westfalenpost berichtete von einem Großeinsatz der Feuerwehr im Repetal und bestätigte, dass starker Rauch aus dem Dach des Hauses aufstieg, während die Löscharbeiten andauerten.
Da das Haus bei Ankunft der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand stand, war ein Innenangriff nicht möglich. Das Gebäude konnte nicht mehr betreten werden. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen deshalb von außen, unter anderem mit einer Drehleiter. Nach Einschätzung von Viegener sollte sich der Einsatz bis in den späten Abend ziehen.
Während der Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann und wurde ins Krankenhaus gebracht. Wie schwer er verletzt wurde, konnte der Feuerwehrsprecher zunächst nicht mitteilen. Zum Zustand des Gebäudes sagte Viegener laut Sauerlandkurier: „Das Gebäude ist ein Totalverlust.“
Die genauen Umstände des Brandes sowie die Höhe des entstandenen Schadens werden derzeit noch ermittelt. Weitere Informationen zur Brandursache stehen bislang aus.
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