Zivilfahnder haben drei mutmaßliche Taschendiebinnen in Köln-Rodenkirchen auf frischer Tat gestellt und eine Seniorin ihre Geldbörse zurückgegeben.
Am Montagmittag kam es in Köln-Rodenkirchen zu einem versuchten Taschendiebstahl, der durch die schnelle Reaktion ziviler Fahnder der Kriminalpolizei vereitelt wurde. Die Beamten wurden gegen 12 Uhr im Bereich des Maternusplatzes auf ein verdächtiges Trio aufmerksam, das zunächst potenzielle Opfer auskundschaftete.
Die drei Frauen im Alter von 14, 19 und 20 Jahren folgten einer 84-jährigen Seniorin bis vor ihre Wohnungstür. Dort versuchten sie, die Seniorin in ein Gespräch zu verwickeln, um sie abzulenken. In diesem Moment schritt die Polizei ein, als eine der Frauen versuchte, nach der Handtasche der Seniorin zu greifen, die am Rollator befestigt war.
Bei der Durchsuchung der Verdächtigen fanden die Beamten die Geldbörse der Seniorin, die anschließend wieder an sie übergeben wurde. Die 19-Jährige ist bereits polizeilich bekannt und wird voraussichtlich noch heute einem Haftrichter vorgeführt. Die beiden anderen Frauen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
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