Am 23. Juni 2026 führte der Zoll eine Kontrolle auf der Baustelle in Willich durch.
Am 23. Juni 2026 führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Krefeld gemeinsam mit dem Kreisordnungsamt Viersen und der Polizei eine umfassende Kontrolle auf der Baustelle zur Erweiterung des Hafthauses II der Justizvollzugsanstalt Willich-Anrath durch.
Im Rahmen dieser Maßnahme wurden etwa 150 Arbeitnehmer von mehr als 40 auf der Baustelle tätigen Unternehmen befragt. Ziel war die Überprüfung der Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, des gesetzlichen Mindestlohns sowie weiterer arbeits- und aufenthaltsrechtlicher Bestimmungen.
Die Auswertung der erhobenen Daten lieferte erste Hinweise auf mögliche Verstöße gegen die Verpflichtung zur Abgabe von Sofortmeldungen zur Sozialversicherung und auf Unterschreitungen des gesetzlichen Mindestlohns. Die Ermittlungen dazu dauern an. Ein endgültiges Ergebnis hinsichtlich etwaiger Verstöße steht noch aus.
Diese Kontrolle fand im Rahmen landesweiter Aktionen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung statt. Obwohl im Vorjahr ebenfalls Verstöße auf derselben Baustelle festgestellt wurden, zeigen die aktuellen Ergebnisse eine verbesserte Situation auf.
Großbaustellen mit vielen beteiligten Unternehmen sind ein Schwerpunkt der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Die regelmäßigen Prüfungen sind darauf ausgelegt, faire Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen und Schwarzarbeit effektiv zu bekämpfen.
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