Ein ungewöhnlicher Polizeieinsatz in NRW endet mit einem Verkehrsunfall: Was in einer Imbissbude begann, hatte für einen Mann ernste Folgen.
Manche Nächte schreiben einfach ihre eigene Geschichte – und diese hier hat wirklich alles. In Ense im Sauerland sorgte ein Paar für einen Einsatz, den die Polizei so schnell nicht vergessen wird: lauter Sex in einem Imbiss, eine Hochgeschwindigkeitsflucht und am Ende ein Unfall. Klingt nach einem schlechten Film? Ist aber leider bittere Realität.1
Alles begann in den frühen Morgenstunden in Ense. Ein Paar hatte es sich in einer Imbissbude gemütlich gemacht – und zwar auf eine Weise, die Anwohner so laut störte, dass sie kurzerhand die Polizei riefen.2 Ja, genau: Nachbarn beschwerten sich über den Lärm, und der kam nicht etwa von lauter Musik oder einer Party. Als die Beamten vor Ort eintrafen, wussten sie vermutlich selbst kurz nicht, was sie da gerade sehen.
Das Paar allerdings hatte keine Lust auf ein nettes Gespräch mit der Polizei – und entschied sich stattdessen für Option zwei: Flucht.3
Was dann folgte, war alles andere als lustig. Die beiden sprangen in ein Auto und rasten mit bis zu 140 km/h durch Wohngebiete davon.2 Hinter dem Steuer saß ein 25-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz – mit 1,7 Promille Atemalkohol im Blut und einem positiven Drogentest.3 Seine Begleiterin war ebenfalls stark alkoholisiert.1
Bei dem geliehenen Fahrzeug, das der Fahrer steuerte, endete die wilde Fahrt schließlich mit einem Unfall.1 Die Polizei, die das Fahrzeug kurzzeitig aus den Augen verloren hatte, wurde kurz darauf über den Unfall informiert und konnte die beiden stellen.2
Für den 25-Jährigen wird’s jetzt teuer – und das nicht zu knapp. Er muss sich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Verkehrsunfallflucht verantworten.3 Beides zusammen ist keine Kleinigkeit, und mit 1,7 Promille plus Drogen im Blut hinter dem Steuer gibt’s da wenig zu beschönigen.
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