Am 30. Oktober 2026 spielen Karla Jacobe, Philomena Lauprecht und Luise Volkmann im King Georg Köln – drei Soli, eine gemeinsame Improvisation, live…
Klingt nach einem spannenden Konzept, oder? Am 30. Oktober 2026 machen Powerhouse Records aus Köln und das Berliner Kassettenlabel Ultrarouge gemeinsame Sache – und bringen drei Musikerinnen ins King Georg in Köln. Das Besondere: Erst spielen alle drei solo, dann spielen sie zusammen. Und das Ganze wird live aufgenommen.1
Den Auftakt macht Karla Jacobe mit Sounds aus ihrem aktuellen Ultrarouge-Tape „There must have been a great rock“ – Improvisationen auf der Akustikgitarre, begleitet von Theremin, Cello und Gesang. Klingt atmosphärisch, klingt intim, klingt nach genau dem richtigen Einstieg in den Abend.1
Weiter geht’s mit Philomena Lauprecht, auch bekannt als BABYDRONTE und zuletzt Gitarristin bei die Maßnahme. Sie präsentiert erste Songs aus ihrem Soloalbum „Cracking Feathers“, das im Februar 2027 erscheint. Der Sound: eine Mischung aus Drone, Jazz, Folk und Post-Punk. Außerdem betreibt sie das neue Label ULTRAROUGE selbst – die Frau macht also gleich mehrere Sachen auf einmal.1
Den dritten Solo-Part übernimmt Luise Volkmann, Saxofonistin und Komponistin aus Köln. Sie bewegt sich zwischen zeitgenössischer Komposition und freier Improvisation. 2026 wurde sie mit gleich zwei Deutschen Jazzpreisen ausgezeichnet, darunter einer für ihr Ensemble Été Large.1
Solo ist solo – aber dann wird’s richtig interessant: Am Ende des Abends kommen alle drei Musikerinnen für eine gemeinsame Improvisation zusammen. Was dabei entsteht, kann man sich vorher nicht ausdenken. Genau das macht den Reiz aus. Drei verschiedene künstlerische Handschriften, eine Bühne, ein Moment.1
Hinter dem Abend stehen zwei Labels mit klarer Haltung: Powerhouse Records aus Köln hat bisher drei Alben veröffentlicht, darunter Werke von Muriel Grossmann und Luise Volkmann. Ultrarouge ist ein junges Berliner Kassettenlabel, das sich Musik an der Schnittstelle von Komposition und freier Improvisation verschrieben hat – genau das richtige Zuhause für diesen Abend.1
Wenn du auf experimentelle Musik, freie Improvisation und Konzerte stehst, bei denen man nicht genau weiß, was als Nächstes passiert – dann ist dieser Abend genau dein Ding. Drei starke Musikerinnen, ein durchdachtes Konzept und ein Venue, das für genau solche Momente gemacht ist. Mark das in deinen Kalender, bevor die Plätze weg sind.1
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