Nacht der offenen Kirchen in Aachen: Rückblick auf Musik, Chorgesang und Installationen in Citykirche, Annakirche und Genezareth-Kirche am 16. Oktober.
Am Freitag, 16. Oktober, öffneten sich in Aachen zum 24. Mal die Türen zahlreicher Kirchen für die Nacht der offenen Kirchen. Wie die Evangelische Kirchengemeinde Aachen berichtet, war der Eintritt bei allen Programmpunkten frei. Über die ganze Stadt verteilt gab es ein vielfältiges Angebot, das weit mehr war als ein einfacher Kirchenbesuch: Musik, Stille und besondere Programmpunkte luden zum Verweilen ein.
In der Citykirche startete das Programm um 20 Uhr. Laut Evangelischer Kirchengemeinde Aachen traten dort der Kammerchor Carmina Mundi und eine Klezmerband auf. Die Mischung aus Chorgesang und jüdischer Folklore sorgte für einen musikalisch abwechslungsreichen Abend an diesem besonderen Ort mitten in der Stadt.
Auch die Annakirche beteiligte sich an der Nacht der offenen Kirchen. Ab 20 Uhr stand dort Chorgesang auf dem Programm, wie die Kirchengemeinde mitteilt. Schon eine Stunde früher, um 19 Uhr, öffnete die Genezareth-Kirche ihre Türen. Hier erwartete die Gäste nach Angaben der Kirchengemeinde ein abwechslungsreiches Programm aus Musik und einer Installation – eine Kombination, die über klassische Konzertformate hinausging.
Die Nacht der offenen Kirchen reihte sich in ein dichtes Kulturprogramm der Aachener Kirchengemeinden ein. Nur zwei Tage später, am 18. Oktober, folgte etwa ein Kammerkonzert in der Auferstehungskirche unter dem Titel „Betrübte Schatten — Vergnügtes Glück“. Auch im weiteren Jahresverlauf ging es musikalisch weiter: Die Aachener Bachtage unter dem Motto „Spiegelungen“ liefen vom 7. bis 29. November, mit dem Weihnachtsoratorium als Höhepunkt am ersten Adventswochenende. Der Evangelische Kirchenkreis Aachen kündigte zudem für den 7. November die „Nacht der Lichter“ an, ein ökumenisches Abendgebet mit Gesängen aus Taizé, das sich besonders an junge Menschen richtet.
Die Nacht der offenen Kirchen zeigt, wie Kirchengemeinden in Aachen ihre Räume für ein breites Publikum öffnen – unabhängig von Konfession oder Glauben. Zwischen Orgelklängen, Chorgesang und ruhigen Momenten der Stille boten die verschiedenen Standorte in der Stadt unterschiedliche Zugänge zu Musik und Kultur. Wer die Veranstaltung am 16. Oktober verpasst hat, bekommt mit den zahlreichen weiteren Konzerten im November und Dezember noch viele Gelegenheiten, Aachener Kirchen bei besonderen musikalischen Anlässen zu erleben.
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