Die AWO Köln eröffnet einen neuen Begegnungsort in der Südstadt – mit kostenlosen Angeboten gegen Einsamkeit für alle im Vringsveedel.
Kennst du das Gefühl, in einer Stadt zu leben und trotzdem das Gefühl zu haben, irgendwie alleine zu sein? Genau das ist der Grund, warum die AWO Köln in der Rosenstraße 28 im Vringsveedel einen brandneuen Begegnungsort eröffnet hat. Der neue Treffpunkt richtet sich an alle – egal ob jung, alt, neu in Köln oder schon immer hier. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Teilhabe und das gemeinsame Gestalten des Zusammenlebens im Veedel.1
„Dieser Begegnungsort ist eine Antwort auf die Einsamkeit. Er versteht sich als offenes Haus für alle – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation“, erklärt Susanne Budkova, Leiterin der Engagementförderung und Verbandsentwicklung bei der AWO Köln.1
Eines der ersten Angebote, das bereits gestartet ist: „Bring your Breakfast – Gemeinsam frühstücken, gemeinsam sprechen.“ Die Idee dahinter stammt von Lauren Jaritz, einer jungen Engländerin, die seit rund drei Jahren in Köln lebt. Sie weiß selbst, wie es sich anfühlt, in einer neuen Stadt neu anzufangen.1
„Einsamkeit ist nicht nur ein Thema von alten Menschen. Wenn man in einen neuen Ort zieht, lernt man zwar Menschen kennen, aber es ist nicht leicht, Teil einer Gemeinschaft zu werden. So dachte ich mir, wenn ich Teil einer Gemeinschaft werden möchte, mache ich aktiv etwas dafür“, erzählt Jaritz. Beim ersten Frühstück kamen direkt zehn Menschen zusammen – und das ist erst der Anfang.1
Das Programm im neuen AWO-Begegnungsort ist richtig vielfältig – und fast alles davon ist kostenlos. Hier ist, was dich erwartet:1
Die Angebote werden von Ehrenamtlichen gestaltet und finden je nach Format wöchentlich, vierzehntägig, monatlich oder auch nur einmalig statt. Ob Stricken, Bewegung, digitale Themen oder Sprachcafé – wer eine Idee hat und sich einbringen möchte, findet hier Raum und Unterstützung.1
Die Angebote sind kostenlos zugänglich. Wer nach dreimaligem Schnuppern weiter dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen, AWO-Mitglied zu werden. Der Monatsbeitrag liegt bei gerade mal 2,50 Euro – alternativ kann auch ein kleiner Betrag ins Spendendöschen wandern. Das Geld hilft dabei, die laufenden Fixkosten wie Strom zu decken.1
Zweimal im Monat – jeweils am ersten und dritten Montag von 12 bis 15 Uhr – steht Susanne Budkova im Haus für alle bereit, die Fragen rund ums Ehrenamt haben oder eine eigene Idee einbringen möchten. Einfach vorbeikommen und loslegen!1
Die Räume in der Rosenstraße 28 sind ebenerdig und barrierefrei – also für alle gut erreichbar. Insgesamt betreibt die AWO zehn Begegnungsorte im Kölner Stadtgebiet. Die offizielle Eröffnungsfeier des neuen Standorts in der Südstadt steigt am Donnerstag, 1. Oktober, von 16 bis 19 Uhr. Schau gerne vorbei!1
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