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Bahn zwischen Köln und Koblenz im Mai tagelang gesperrt

Die Bahnsteige im Kölner Hauptbahnhof sind oft proppenvoll, hier reisen täglich Hunderttausende. Ein neues Stellwerk soll den Bahnverkehr zuverlässiger machen. Aber erst kommt noch eine Sperrung.

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Kölner Hauptbahnhof wird gesperrt Thomas Banneyer/dpa

Köln (dpa/lnw) - Bahnreisende müssen sich im Mai mehr als zwei Wochen lang auf massive Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Köln und Koblenz einstellen. Nach fünf Jahren Bauzeit sei wegen der Inbetriebnahme eines neuen Elektronischen Stellwerks eine Vollsperrung der Strecke zwischen Köln und Koblenz erforderlich, teilte die Deutsche Bahn in Köln mit. 

Die Sperrung solle von Freitag, 2. Mai, 21.00 Uhr, bis Montag, 19. Mai, 5.00 Uhr dauern. In dieser Zeit werde die Technik des neuen Stellwerks geprüft, damit sie an das Bestandsnetz angeschlossen werden könne.

Für den Bahnverkehr sind dann starke Einschränkungen sowie Umleitungen vorgesehen. Betroffen sind nationale und internationale ICE-Verbindungen. «Im Regionalverkehr kommt es zu großen Einschränkungen», teilte die Bahn mit. 

Dabei geht es unter anderem um sechs Regionalexpress-Verbindungen, mehrere Regionalbahnen sowie drei S-Bahn-Linien. Im Schienenersatzverkehr sollen laut Bahn mehr als 100 Busse eingesetzt werden, die eine Leistung von etwa 700.000 Buskilometern erbringen. 

«Zwingend notwendige Modernisierung»

Köln hat die meisten Einwohner in Nordrhein-Westfalen. Am Eisenbahn-Knoten der Millionenstadt sind täglich mehr als 500.000 Pendler unterwegs. Der Bahn-Knotenpunkt Köln gilt als chronisch überlastet. 

Die neue Schaltzentrale in der Kölner City soll künftig die Züge zwischen Köln und Bonn steuern und für einen zuverlässigeren und robusteren Zugverkehr in der Domstadt sorgen. «Die Modernisierung der Infrastruktur ist zwingend notwendig», erklärte die Bahn.

© dpa-infocom, dpa:250402-930-421539/1