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100.000 Menschen demonstrieren am Tag der Arbeit in NRW
3. Mai 2026

100.000 Menschen demonstrieren 2026 am Tag der Arbeit in NRW für faire Löhne und soziale Sicherheit.

Rund 100.000 Menschen haben am 1. Mai 2026 in ganz Nordrhein-Westfalen für sichere Jobs, faire Löhne und stabile Renten demonstriert. Die landesweit über 70 Veranstaltungen folgten dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“.

Worum es geht

Am Tag der Arbeit forderten Gewerkschaften und Beschäftigte in NRW bessere Arbeitsbedingungen und mehr soziale Sicherheit. Der bundesweite Aktionstag diente dazu, politische Verantwortliche auf zentrale Anliegen aufmerksam zu machen.

Die wichtigsten Fakten

Bei der zentralen Kundgebung des DGB in Mülheim an der Ruhr rief Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zu mehr Pragmatismus und Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften, Arbeitgebern und Politik auf. Er betonte, dass ein starkes Bündnis aus diesen Gruppen gemeinsam gegen Frust und Sorgen der Bevölkerung wirken könne. Wüst forderte: „Das Land braucht ein Bündnis, das Beschäftigung, Wohlstand und soziale Sicherheit erhält.“ (TAG24)

Hintergrund

Auch NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hob in Remscheid die Bedeutung der Sozialpartnerschaft hervor. Er betonte, dass Landesaufträge künftig nur noch an tarifgebundene Unternehmen vergeben werden sollen. Die Landesregierung hat dafür ein Tariftreuegesetz auf den Weg gebracht – eine langjährige Forderung der Gewerkschaften. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) erklärte, gute Arbeit sei nicht verhandelbar und die Basis der Gesellschaft.

Einordnung für NRW

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisierte am 1. Mai, dass der geplante Gesetzentwurf Kommunen ausklammere, obwohl diese für 75 Prozent aller öffentlichen Aufträge in NRW verantwortlich seien. Die Beteiligung an den Kundgebungen verdeutlicht den Stellenwert der Themen Beschäftigungssicherheit und Tarifbindung in Nordrhein-Westfalen.

Ausblick

Wie die große Teilnehmerzahl zeigt, bleibt das öffentliche Interesse an sozialer Sicherheit und fairen Arbeitsbedingungen hoch. Die Gewerkschaften und die Politik werden weiter darüber diskutieren, wie die Forderungen – insbesondere nach Tariftreue auch auf kommunaler Ebene – zukünftig umgesetzt werden können.

Quellen

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