Gladbach-Juwel Wael Mohya (17) bleibt mit Startelf-Einsätzen ungeschlagen: Zwei Spiele, zwei Siege.
Bei Borussia Mönchengladbach spricht gerade alles über einen 17-Jährigen: Wael Mohya. Wie Bild berichtet, stand das Juwel bisher erst zweimal in der Startelf der Fohlen – und beide Male gab es einen Sieg. Gegen Union Berlin gewann Gladbach 1:0, gegen St. Pauli setzte es ein 2:0. Mit Mohya von Beginn an haben die Fohlen damit eine Siegquote von 100 Prozent in der Startelf, berichtet Bild weiter.
Besonders bemerkenswert: Es waren laut Bild die einzigen beiden Siege aus den letzten elf Bundesliga-Partien. Erst kürzlich hatte Gladbach in einem früheren Beitrag den ersten Saisonsieg überhaupt gefeiert, als die Borussia in Stuttgart nach 0:1-Rückstand noch drehte und 3:2 gewann. Mohya war damals direkt an beiden entscheidenden Szenen beteiligt – er traf selbst und bereitete zudem ein Tor vor.
Vor dem Heimspiel gegen Schlusslicht Heidenheim stellte sich laut Bild die Frage, ob Trainer Eugen Polanski seinem Youngster erneut von Beginn an vertraut. Im Derby gegen Köln, das 3:3 endete, saß Mohya noch die kompletten 90 Minuten auf der Bank. Polanski wird von Bild mit den Worten zitiert, er brauche Mohya „die ganze Zeit“, egal ob von Beginn an oder von der Bank aus als Einwechselspieler. Gleichzeitig betonte der Coach laut Bild, dass sein Spieler erst 17 Jahre alt sei.
Die Entscheidung dürfte Polanski nicht leichtfallen, denn die Konkurrenz in der Offensive ist groß. Topscorer Haris Tabakovic kehrt laut Bild mit WM-Schwung von seiner Länderspielreise zurück, auch Franck Honorat soll sein Formtief überwunden haben. Kevin Stöger traf zuletzt gegen St. Pauli mit einem Freistoßtreffer und zeigte sich ebenfalls in starker Verfassung, wie Bild schreibt.
Nach Angaben von Bild könnte für Gladbach ein besonderes Wochenende bevorstehen: Gewinnt die Borussia gegen Heidenheim, das seit 14 Spielen sieglos ist, und verliert gleichzeitig der FC St. Pauli bei Union Berlin, hätten die Fohlen sechs Spieltage vor Saisonende einen Vorsprung von acht Punkten auf den Relegationsplatz. Ein solcher Abstand wurde laut Bild seit Einführung der Drei-Punkte-Regel vor 30 Jahren von keinem Team mehr verspielt.
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