Ein Auto rast beim CSD in Berlin in eine Menschenmenge – mindestens eine Tote. NRW-Ministerpräsident Wüst und Innenminister Reul reagieren mit klaren Worten…
Was am Samstag beim Christopher Street Day in Berlin passiert ist, lässt viele Menschen fassungslos zurück – auch in Nordrhein-Westfalen. Ein Autofahrer ist in eine Menschenmenge gefahren, mindestens eine Frau wurde dabei getötet. 16 weitere Menschen wurden verletzt, mehrere davon lebensbedrohlich. Der Täter floh nach dem Angriff. Die Polizei sucht einen Tatverdächtigen, der der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet wird – ermittelt wird „aufgrund des Verdachts eines Anschlags“.1
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich auf der Plattform X klar positioniert. Er bezeichnet die Tat als „abscheulichen Angriff auf unsere Freiheit“ und betont: Die schreckliche Tat sei genau in dem Moment geschehen, als Hunderttausende Menschen friedlich für eine offene und vielfältige Gesellschaft gefeiert hätten. „Meine Gedanken sind bei den Betroffenen, ihren Angehörigen & den Einsatzkräften“, schrieb der CDU-Regierungschef.1
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) macht deutlich, was dieser Angriff aus seiner Sicht zeigt: „Der mutmaßliche Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin macht erneut deutlich, welche Gefahr von islamistischen Einzeltätern ausgeht – Menschen, die ohne Vorwarnung losziehen und Anschläge begehen.“1
Und Reul bleibt nicht bei Worten stehen. Er kündigt konkrete Maßnahmen an: Die Polizei in NRW soll für laufende und anstehende Veranstaltungen und Feste noch einmal gezielt sensibilisiert werden. Seine Botschaft ist eindeutig: „Wir dürfen uns unsere Freiheit, unser öffentliches Leben und unsere Feste nicht von Terroristen nehmen lassen. Genau das wäre ihr Ziel – und genau das werden wir nicht zulassen.“1
Die Reaktionen kommen dabei nicht nur aus der Regierung. FDP-Landespartei- und Fraktionschef Hennig Höne zeigt sich „wütend und tief betroffen“ und fordert, Islamismus gezielt zu bekämpfen. Gleichzeitig übt er Kritik am Staat: „Der Staat versagt bei zentralen Sicherheitsaufgaben, wenn es immer wieder das gleiche Bild gibt: Der Verdächtige ist den Sicherheitsbehörden bekannt und wird dem islamistischen Milieu zugerechnet.“1
Auch AfD-Vize-Fraktionschef Sven Tritschler hat sich auf X geäußert. Er betont, dass in Deutschland jeder „für alles auf die Straße gehen“ dürfen müsse – und sieht durch das, was er als „das Gift des Islamismus“ bezeichnet, genau diese Grundüberzeugung in Gefahr.1
Was beim CSD in Berlin passiert ist, geht weit über eine einzelne Tat hinaus. Es ist ein Angriff auf ein Fest der Offenheit, der Vielfalt und der Freiheit – Werte, für die Hunderttausende Menschen friedlich auf die Straße gegangen sind. Die Reaktionen aus NRW zeigen: Diese Werte lassen sich nicht einschüchtern. Ob Regierung oder Opposition – die Botschaft ist klar: Freiheit und Vielfalt gehören geschützt, und genau dafür wollen Politiker wie Wüst und Reul einstehen.1
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