In Kerpen wurde ein 23-jähriger Autofahrer festgenommen: mit über 1,2 Promille, Drogen im Blut und einem Baseballschläger – und das ohne Führerschein.
Was für ein Morgen in Kerpen! Am frühen Donnerstag (13. August) hat die Polizei im Rhein-Erft-Kreis einen 23-jährigen Autofahrer vorläufig festgenommen – und der Fall hat es wirklich in sich. Alkohol, Drogen, ein Baseballschläger und null Führerschein: Das ist leider keine Räuberpistole, sondern bittere Realität auf unseren NRW-Straßen.1
Gegen 6 Uhr morgens war ein 27-Jähriger auf der Landesstraße 496 in Richtung Frechen unterwegs, als hinter ihm plötzlich ein Nissan auftauchte. Der unbekannte Fahrer betätigte mehrfach die Lichthupe, überholte den 27-Jährigen und bremste nach dem Wiedereinscheren abrupt ab – klassisches Nötigen im Straßenverkehr.1
Der 27-Jährige versuchte der Situation zu entkommen und fuhr über die Kieswerkstraße und die Frechener Straße weiter. Doch der Nissan-Fahrer ließ nicht locker: Er wendete auf der L 496 und folgte dem Mann weiterhin. Als der 27-Jährige schließlich am Straßenrand anhielt, um die Nachfahrt zu stoppen, fuhr der 23-Jährige einfach auf ihn auf. Dann stieg er aus – und das war erst der Anfang.1
Der 23-Jährige beschimpfte den Geschädigten und schlug mit einem Baseballschläger auf dessen Fahrzeug ein. Drei Zeugen eilten herbei – doch auch die bedrohte er kurzerhand. Als die alarmierten Polizeikräfte eintrafen, verhielt sich der Mann auch gegenüber den Beamtinnen und Beamten aggressiv, beleidigte und bedrohte sie.1
Auf der Polizeiwache offenbarte sich dann das volle Ausmaß: Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von mehr als 1,2 Promille. Dazu hatten der 23-Jährige stark geweitete Pupillen – ein Drogenvortest bestätigte den Konsum von Cannabis, Amphetamin und Kokain. Und als wäre das nicht genug: Er besitzt gar keine Fahrerlaubnis und ist wegen Verkehrsdelikten bereits polizeibekannt.1
Die Polizei stellte das Fahrzeug und den Baseballschläger sicher. Ein Arzt entnahm auf Anordnung mehrere Blutproben. Anschließend brachten die Einsatzkräfte den weiterhin renitenten Mann in ein Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an.1
Dieser Fall zeigt erschreckend deutlich, wie gefährlich solche Situationen im Straßenverkehr werden können – für alle Beteiligten. Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, riskiert nicht nur den eigenen Führerschein, sondern auch das Leben anderer. Bleibt safe auf den Straßen in NRW!
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