Betuwe-Bauarbeiten sorgen für Straßensperrungen in Dinslaken – teilweise zeitgleich mit der Martinikirmes vom 6. bis 10. November.
Wer Anfang November in Dinslaken unterwegs ist, braucht gute Nerven und vielleicht auch einen Umweg. Grund dafür sind die Bauarbeiten an der Betuwe-Linie, die aktuell für Straßensperrungen in der Stadt sorgen. Wie die NRZ berichtet, baut die DB InfraGO entlang der Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen im Rahmen des dreigleisigen Ausbaus auch zahlreiche Schallschutzwände – und genau diese Arbeiten bringen jetzt den Verkehr durcheinander.
Das Blöde daran: Die Sperrungen fallen teilweise direkt in die Zeit der Dinslakener Martinikirmes. Wer also sowieso schon plant, zur Kirmes zu fahren, sollte sich vorher genau informieren, welche Straßen betroffen sind und welche Umleitungen gelten.
Die Martinikirmes in Dinslaken findet in diesem Jahr vom 6. bis zum 10. November statt. Genutzt werden dafür das ehemalige Trabrennbahn-Gelände, die frühere Radrennbahn sowie die sogenannte Dreieckfläche. Das Geläuf der Trabrennbahn dient dabei als Besucherparkplatz. Laut Angaben, auf die sich Radio K.W. beruft, werden rund 130 Schausteller erwartet – mit dabei sind unter anderem das Riesenrad Grand Soleil und die Riesenschaukel Delirium.
Wenn also gleichzeitig Bauarbeiten an der Betuwe-Linie Straßen sperren, kann das für Kirmes-Besucher und Anwohner ganz schön nervig werden. Am besten plant ihr genug Zeit ein und schaut vorher nach, wie ihr am besten zur Trabrennbahn kommt, ohne in einem Stau zu landen.
Gute Nachrichten gibt’s für alle, die die Martinikirmes lieben: Wie Radio K.W. berichtet, bleibt die Veranstaltung auch im kommenden Jahr auf dem ehemaligen Trabrennbahn-Gelände. Die Stadt hat diese Entscheidung erst kürzlich getroffen. Eigentlich soll auf der Fläche mal ein neues Wohnquartier entstehen, aber weil das Gelände bisher noch nicht vermarktet ist, bleibt die bisher genutzte Teilfläche auch 2027 für die Kirmes reserviert. An der Entscheidung waren laut Radio K.W. unter anderem die Stadtspitze, der Baudezernent und die DIN FLEG als Vermarkter beteiligt. Wie es mit dem Standort nach 2027 weitergeht, steht allerdings noch nicht fest.
Fazit für alle Dinslakener und alle, die zur Kirmes anreisen wollen: Checkt vorher die aktuellen Sperrungen rund um die Betuwe-Baustelle, bevor ihr losfahrt. Gerade wenn ihr zur Kirmes-Zeit unterwegs seid, kann sich die Anfahrt durch die parallel laufenden Bauarbeiten ordentlich verzögern. Und auch wenn die Kirmes 2027 am gewohnten Standort bleibt – für dieses Jahr heißt es erstmal: Umleitungen im Blick behalten und entspannt bleiben.
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