In Bochum sitzt ein 55-Jähriger in U-Haft, weil er versucht haben soll, seine Frau mit Benzin zu töten. Wie sie sich und ihre Tochter rettete, lest ihr hier.
Ein Fall, der erschüttert: In Bochum hat ein 55-Jähriger am Dienstagabend, 4. August, versucht, seine getrenntlebende Frau (34) zu töten – und sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Was genau passiert ist und wie die Frau sich und ihre Tochter in Sicherheit bringen konnte, erfahrt ihr hier.1
Gegen 19.30 Uhr tauchte der 55-Jährige an der Sachsenstraße auf – in der Wohnung seiner getrenntlebenden Frau. Laut aktuellem Kenntnisstand der Ermittler übergoss er die 34-Jährige und sich selbst mit Benzin und wollte sie mit einem Feuerzeug anzünden.1
Doch das Feuerzeug funktionierte nicht. In diesem Moment reagierte die Frau blitzschnell: Sie befreite sich aus der Situation, schnappte ihre zweijährige Tochter, die ebenfalls in der Wohnung war, und flüchtete ins Badezimmer. Dort wartete sie, bis der Mann die Wohnung verlassen hatte – erst danach alarmierte sie die Polizei.1
Einsatzkräfte der Polizei nahmen den Bochumer mit syrischer Staatsangehörigkeit kurz darauf in seiner Wohnung an der Friedlandstraße fest. Eine Mordkommission wurde eingesetzt, um den Fall zu untersuchen.1
Am 5. August – dem Tag nach der Tat – wurde der Mann auf Antrag der Bochumer Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Der Richter ordnete die Untersuchungshaft an.1
Die genauen Hintergründe der Tat sind laut Polizei aktuell noch unklar. Die Kriminalpolizei prüft unter anderem, ob das mögliche Mordmotiv im Zusammenhang mit der Trennung des Paares stehen könnte.1
Diese Tat zeigt, wie gefährlich Trennungssituationen eskalieren können. Dass die Frau in dieser extremen Ausnahmesituation so besonnen reagierte und sich und ihre kleine Tochter in Sicherheit brachte, ist bemerkenswert. Die Ermittlungen laufen – Antenne NRW hält euch auf dem Laufenden, wenn es neue Erkenntnisse gibt.
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