Brandanschlag auf WDR-Maus in Köln: Fall weiter ungeklärt, Polizei bittet um Hinweise.
Im Juli 2025 wurde die beliebte Maus-Figur vor dem WDR-Gebäude in Köln in Brand gesetzt. Auch fast ein Jahr später gibt es keine heiße Spur zum Täter – trotz Bildern vom Verdächtigen. Die Polizei bittet weiter um Hinweise, während das Verfahren droht, vorläufig eingestellt zu werden.
Am 26. Juli 2025 schockte eine Nachricht viele Menschen in NRW: Ein Unbekannter zündete die 1,70 Meter große Fiberglas-Figur der „Sendung mit der Maus“ am Kölner Vierscheibenhaus des WDR an. Binnen kürzester Zeit bekundete die Öffentlichkeit ihre Solidarität mit Genesungswünschen und einer Welle engagierter Unterstützungsaktionen am Tatort.
Bilder der Überwachungskamera zeigten, wie ein Täter mehrfach an der Maus herumzündelte. Am Folgetag waren der Arm der Maus und das Gesicht durch den Brand stark beschädigt. Die Polizei veröffentlichte mehrere Fotos eines Verdächtigen im Fahndungsportal des Landeskriminalamts, entfernte diese aber kürzlich wieder, weil die richterliche Erlaubnis für die Öffentlichkeitsfahndung abgelaufen war.
Die „Sendung mit der Maus“ begleitet seit über 50 Jahren Generationen in Deutschland. Die orangefarbene Figur ist Symbol für kindliche Neugier und Offenheit. Nach dem Anschlag klebten viele Kinder bunte Pflaster auf die Wunden der Statue, während die Figur zur Reparatur in eine Werkstatt gebracht wurde. Ende August kehrte die restaurierte Maus an ihren Platz zurück und ist seither erneut ein Fotomotiv für viele Fans.
Der Brandanschlag sorgte in Köln und darüber hinaus für Aufsehen. Die Statue ist nicht nur Wahrzeichen für den WDR, sondern auch ein Stück kulturelles Gedächtnis für Nordrhein-Westfalen. Die große Anteilnahme nach dem Vorfall zeigte, welche Bedeutung die Figur für die Menschen hat.
Noch immer gibt es keinen entscheidenden Hinweis zum Täter. Die Polizei nimmt weiterhin Hinweise entgegen. Sollte sich an der aktuellen Sachlage nichts ändern, wird das Verfahren laut Staatsanwaltschaft vorläufig eingestellt. Es könnte aber jederzeit wieder aufgenommen werden, falls sich neue konkrete Hinweise ergeben (WDR).
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