In einem Düsseldorfer Wohnhaus in Lörick fanden Drogenfahnder 290 mannshohe Cannabispflanzen auf vier Etagen.
Manchmal verrät einen einfach die eigene Nase: In einem Mehrfamilienhaus an der Löricker Straße in Düsseldorf ist Drogenfahndern am vergangenen Wochenende ein merkwürdiger Geruch aufgefallen – und der kam nicht von der Nachbarsküche.1 Zusammen mit auffälligen Lüftungsgeräuschen war für die Einsatzkräfte schnell klar: Hier stimmt was nicht.1
Beim Betreten des Hauses wurde dann klar, wie groß die Sache wirklich war. Die Beamten entdeckten 290 mannshohe Cannabispflanzen, verteilt auf vier Etagen des Gebäudes.1 Das komplette Haus war offenbar eigens für den professionellen Anbau umgebaut worden – mit eigenen Lüftungs- und Beleuchtungsanlagen auf jeder Etage.1 Das klingt schon eher nach Indoor-Farming im großen Stil als nach einer kleinen Hobby-Ecke im Keller.
Die Polizei hat nicht lange gefackelt: Ein 26-jähriger Tatverdächtiger aus Albanien wurde festgenommen und direkt einem Ermittlungsrichter vorgeführt.1 Der hat Untersuchungshaft angeordnet – der junge Mann sitzt also erstmal fest.1 Die Ermittlungen zu dem Fall laufen aber weiter, es dürfte also noch mehr rauskommen, wer hinter der Plantage steckt und wie lange sie schon lief.1
Der Fall zeigt mal wieder, wie organisiert manche Drogenanbauten mittlerweile ablaufen – ganze Häuser werden zu Plantagen umgebaut, inklusive Technik und Logistik. Zum Glück hatten die aufmerksamen Nachbarn bzw. die Fahnder ein gutes Näschen, im wahrsten Sinne des Wortes. Für den 26-Jährigen heißt es jetzt erstmal: Warten in U-Haft, bis die Ermittlungen weiter vorangeschritten sind.
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