Radfahrer flüchtet in Herne vor Polizeikontrolle, stürzt und wird gestellt. Dabei finden Beamte Drogen, Bargeld und einen mysteriösen Autoschlüssel bei ihm.
Manchmal nimmt eine ganz normale Verkehrskontrolle eine Wendung, die man echt nicht erwartet hätte. Am Dienstagnachmittag, den 6. Oktober, gegen 16 Uhr wollten Einsatzkräfte der Polizei im Bereich Schlachthofstraße / Freisenstraße in Herne einen Radfahrer anhalten. Der Grund: Der Mann war freihändig unterwegs und hantierte dabei mit seinem Handy – also genau das, was man eigentlich nicht machen sollte.1
Doch anstatt stehen zu bleiben, entschied sich der Radfahrer offenbar spontan für Plan B: Flucht. Er trat kräftig in die Pedale und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Ganz so einfach machten es ihm die Beamten aber nicht. Ein Polizist schnappte sich kurzerhand den Rucksack des Mannes, woraufhin beide zu Boden stürzten.1
Doch auch das stoppte den Tatverdächtigen nicht sofort. Er setzte seine Flucht zu Fuß über die Schlachthofstraße fort – konnte aber kurz darauf gestellt werden.1
Bei der anschließenden Durchsuchung wurde klar, warum der Mann wohl so unbedingt weg wollte: Die Polizei fand größere Mengen an Betäubungsmitteln sowie Bargeld bei ihm. Besonders kurios: Er hatte außerdem einen Autoschlüssel dabei, dessen Herkunft er den Beamten nicht erklären konnte.1
Da der 40-Jährige der Polizei bereits bekannt ist und keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, entschieden sich die Einsatzkräfte für eine vorläufige Festnahme. Die weiteren Ermittlungen laufen aktuell noch.1
Dieser Fall zeigt mal wieder: Wer bei einer Verkehrskontrolle nichts zu verbergen hat, bleibt einfach stehen. Die versuchte Flucht hat den Tatverdächtigen am Ende nur noch tiefer in Schwierigkeiten gebracht – inklusive Sturz, gefundenen Drogen und einem Autoschlüssel mit ungeklärter Herkunft. Die Polizei Bochum bleibt dran und ermittelt weiter.
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