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Cyber-Erpressung 2026: Deutscher Mittelstand besonders im Fokus
9. Februar 2026

Cyber-Erpressung 2026: Deutscher Mittelstand stark betroffen – Zahlen und Fakten zur aktuellen Bedrohungslage.

Der deutsche Mittelstand steht 2026 stark unter Druck: Cyber-Erpressung ist die dominante Bedrohung für kleine und mittlere Unternehmen. Aktuelle Analysen zeigen einen drastischen Anstieg der Sicherheitsvorfälle und gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Worum es geht

Die aktuelle Untersuchung des „Security Navigator 2026“ von Orange Cyberdefense verdeutlicht, dass Cyber-Erpressung (Cyber-Extortion) weiterhin das Hauptproblem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland darstellt. Für die Erhebung wurden weltweit über 139.000 Sicherheitsvorfälle aus dem Zeitraum Oktober 2024 bis September 2025 analysiert. 19.000 davon wurden als bestätigte Sicherheitsverletzungen eingestuft.

Die wichtigsten Fakten

Die Zahl der bekannten Opfer von Cyber-Erpressung in Deutschland ist laut Analyse im Vergleich zum Vorjahr um rund 91 Prozent gestiegen. Besonders betroffen sind KMU mit bis zu 250 Mitarbeitenden, die den Großteil der Betroffenen ausmachen. Angreifer kompromittieren, manipulieren oder blockieren Unternehmensdaten, um Lösegeldzahlungen zu erpressen. Häufig kommen arbeitsteilige Crime-as-a-Service-Modelle zum Einsatz, die moderne Künstliche Intelligenz für effizientere Angriffe nutzen.

Hintergrund

Hinter der Zunahme der Angriffe steckt eine fortschreitende Professionalisierung der Cyberkriminalität. Anbieter von Crime-as-a-Service-Lösungen ermöglichen es auch technisch weniger versierten Kriminellen, hochentwickelte Angriffe durchzuführen. Die Integration von Künstlicher Intelligenz erhöht sowohl die Reichweite als auch die Effizienz der Erpressungsversuche.

Einordnung für NRW

NRW, als eines der wirtschaftsstärksten Bundesländer mit zahlreichen Mittelständlern, ist in besonderem Maße von diesen Entwicklungen betroffen. Angriffe auf Unternehmen können sich nicht nur auf den eigenen Geschäftsbetrieb, sondern auch auf Lieferketten, Produktionsabläufe und gesamte Märkte auswirken. Gerade in industriellen Wertschöpfungsnetzen gibt es erhebliche Folgeschäden, wenn einzelne Betriebe lahmgelegt werden.

Ausblick

Der Trend zeigt, dass Unternehmen in Deutschland, insbesondere der Mittelstand, sich verstärkt gegen Cyber-Erpressung wappnen müssen. Präventive Maßnahmen, Notfallpläne und gezielte Sensibilisierung der Mitarbeitenden könnten entscheidend sein, um künftige Schäden zu minimieren und die Resilienz der Wirtschaft zu stärken. Unternehmen-Cybersicherheit.de

Quellen

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