Dachstuhlbrand in Recklinghausen-Hillerheide: Am 28. Juli 2026 kämpfte die Feuerwehr stundenlang gegen ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus – alle Infos zum…
Am Dienstag, dem 28. Juli 2026, hat ein heftiger Dachstuhlbrand in Recklinghausen-Hillerheide die Feuerwehr stundenlang auf Trab gehalten. Um 14:51 Uhr wurde die Feuerwehr Recklinghausen zu einem Mehrfamilienhaus in der Weserstraße alarmiert – und was die Einsatzkräfte dort vorfanden, war alles andere als eine Kleinigkeit: Der Dachstuhl des Gebäudes in Reihenhausbauweise stand bereits in Vollbrand.1
Weil das Feuer so schnell um sich gegriffen hatte, wurde die Alarmstufe direkt von F3 auf F4 erhöht und weitere Kräfte nachalarmiert. Ein zunächst eingeleiteter Innenangriff musste wegen der fortgeschrittenen Brandentwicklung abgebrochen werden – zu gefährlich. Stattdessen kämpften die Feuerwehrleute von außen gegen die Flammen: Zwei Drehleitern kamen zum Einsatz, mehrere Trupps arbeiteten unter schwerem Atemschutz. Zur Lageerkundung aus der Luft unterstützte zusätzlich die Drohneneinheit der Feuerwehr.1
Um 18:02 Uhr war das Feuer endlich unter Kontrolle – doch die Arbeit war noch nicht getan. Umfangreiche Nachlöscharbeiten folgten. Verstärkung kam dabei vom ehrenamtlichen Löschzug Herten-Westerholt, der vor allem mit weiteren Atemschutzgeräteträgern unterstützte. Um 19:54 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden, und gegen 20:30 Uhr war der Einsatz beendet.1
Dieser Einsatz war wirklich eine Teamleistung – viele Kräfte haben zusammengearbeitet, um die Lage in den Griff zu bekommen:1
Das Gebäude war zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr bereits vollständig geräumt – das war gut so. Fünf betroffene Personen wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht, verletzt wurde aber zum Glück niemand.1
Trotzdem ist die Situation für die Bewohnerinnen und Bewohner natürlich alles andere als schön: Das vom Brand betroffene Mehrfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Auch Teile des direkt angrenzenden Nachbargebäudes können derzeit nicht genutzt werden. Die betroffenen Menschen kamen aber anderweitig unter.1
Während des Einsatzes war übrigens auch eine Warnmeldung über die Warn-App NINA aktiv – die wurde nach Abschluss der Gefahrenabwehr wieder aufgehoben. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe laufen aktuell noch Ermittlungen der Polizei.1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!