Demonstrationen in Düsseldorf: Tausende protestieren für Freiheit im Iran. Infos zu Ablauf, Hintergründen und Verkehr.
Am 24. Januar 2026 kam es in Düsseldorf zu mehreren Demonstrationen gegen das Regime im Iran. Die Veranstaltungen führten zu erheblichen Beeinträchtigungen in der Innenstadt und wurden von Tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht.
Am Samstag fanden in Düsseldorf vier Demonstrationszüge und eine Standkundgebung statt. Die Proteste richteten sich gegen das iranische Regime und solidarisierten sich mit der Bevölkerung im Iran.
Bereits ab 13:30 Uhr sammelten sich Demonstrierende vor dem DGB-Haus an der Friedrich-Ebert-Straße unter dem Motto „Freiheit für den Iran“. Für diese Demonstration wurden rund 20.000 Teilnehmende angemeldet. Ein weiterer Demonstrationszug startete um 14:30 Uhr am Schadowplatz unter dem Motto „Solidarität mit dem Iran“ mit etwa 1700 Menschen. Eine zusätzliche Kundgebung fand ab 17:30 Uhr ebenfalls am Schadowplatz statt. Die Polizei warnte vor erheblichen Verkehrsbehinderungen und empfahl die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, besonders der unterirdischen Bahnen. (Ddorf-Aktuell)
Die aktuellen Demonstrationen stehen im Zusammenhang mit der angespannten Lage im Iran. Seit Ende 2025 geht das Regime dort verstärkt und gewaltsam gegen Protestierende vor. Laut offiziellen Angaben wurden über 3000 Menschen bei den Massenprotesten getötet, die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher. Hinzu kommt eine fünfstellige Zahl an willkürlichen Verhaftungen. Auch die Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung und zum Austausch im Internet wurden massiv eingeschränkt. (Ddorf-Aktuell)
Die Versammlungen in Düsseldorf sind Teil bundesweiter Solidaritätsbekundungen. Sie drücken die Verbundenheit mit der Protestbewegung im Iran aus und thematisieren die aktuellen Menschenrechtsverletzungen. Auch die deutsche Botschaft in Teheran arbeitet derzeit eingeschränkt, deutsche Staatsbürger wurden angewiesen, das Land zu verlassen. (Ddorf-Aktuell)
Weitere Demonstrationen und Solidaritätsbekundungen sind angesichts der anhaltenden eskalierenden Lage im Iran zu erwarten. Die Stadt Düsseldorf rechnet weiterhin mit Einschränkungen im Innenstadtbereich durch politische Kundgebungen.
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