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Dinslakener Forschung im Antisemitismusbericht NRW: Wie ein Buch Geschichte lebendig hält
23. Juli 2026

Die Forschungsarbeit der Dinslakenerin Anne Prior und die Ausstellung „Gerettet – auf Zeit“ wurden im Antisemitismusbericht NRW erwähnt.

Wenn lokale Forschung landesweite Wirkung entfaltet

Das ist wirklich bemerkenswert: Forschungsarbeit aus Dinslaken hat es in den offiziellen Antisemitismusbericht der Landesregierung Nordrhein-Westfalen geschafft. Die Rede ist von der Arbeit der Dinslakenerin Anne Prior und der darauf basierenden Ausstellung „Gerettet – auf Zeit“. Ein starkes Zeichen dafür, dass regionale Erinnerungsarbeit keine kleine Sache ist – sondern echten Einfluss hat.1

Was steckt hinter „Gerettet – auf Zeit“?

Die Ausstellung „Gerettet – auf Zeit“ basiert auf dem Buch von Anne Prior und wird im Antisemitismusbericht NRW explizit erwähnt. Sie gilt als besonders berührend – und das aus gutem Grund: Solche Projekte machen Geschichte greifbar, persönlich und nahbar. Sie zeigen, was passiert, wenn Menschen nicht nur in Archiven graben, sondern ihre Erkenntnisse auch mit der Öffentlichkeit teilen.1

Dass die Forschungsarbeit einer Dinslakenerin nun Eingang in einen offiziellen Landesbericht gefunden hat, zeigt: Erinnerungskultur beginnt vor Ort – in unseren Städten, in unseren Gemeinschaften, von Menschen wie Anne Prior, die sich dieser wichtigen Aufgabe widmen.1

Warum das für NRW so wichtig ist

Der Antisemitismusbericht der Landesregierung NRW ist kein trockenes Verwaltungsdokument. Er dokumentiert, wie Gesellschaft mit Antisemitismus umgeht – und welche Projekte dabei helfen, das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen. Die Erwähnung von Priors Arbeit und der Ausstellung zeigt, dass gerade solche regionalen Initiativen einen echten Beitrag leisten können.1

Für NRW als bevölkerungsreichstes Bundesland ist das ein wichtiges Signal: Erinnerungsarbeit ist keine Aufgabe, die nur großen Institutionen vorbehalten ist. Sie lebt davon, dass Menschen in Dinslaken, Düsseldorf und überall sonst im Land aktiv werden und forschen, ausstellen und erzählen.1

Lernen für die Zukunft – nicht nur für die Vergangenheit

„Für die Zukunft lernen“ – dieses Motto trifft den Kern. Denn Erinnerungskultur ist kein Selbstzweck. Sie schärft unseren Blick für die Gegenwart und hilft uns, wachsam zu bleiben. Projekte wie „Gerettet – auf Zeit“ zeigen genau das: Geschichte wird nicht nur dokumentiert, sondern erlebbar gemacht.1

Wenn regionale Forschung aus Dinslaken es in einen landesweiten Bericht schafft, ist das ein Beweis dafür, dass lokales Engagement zählt. Chapeau an Anne Prior – und an alle, die solche Erinnerungsarbeit möglich machen!

Quellen

  1. Dinslakener Forschung im Antisemitismusbericht NRW: „Für die … – NRZ


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