Zehn Wohnungseinbrüche in einer Woche in Oberhausen: Wie Täter in Alstaden mit der Kittfalzstech-Methode vorgingen und was die Polizei jetzt rät.
Checkt mal diese Zahl: Zehn Wohnungseinbrüche in nur einer Woche – das ist die traurige Bilanz aus Oberhausen für den Zeitraum vom 19. bis 25. Oktober. Die Polizei hat das jetzt veröffentlicht und einen Fall ganz konkret beschrieben, der zeigt, wie dreist manche Täter vorgehen.1
Am Donnerstag (22.10.) hat’s ein Einfamilienhaus im Stadtteil Alstaden erwischt. Die unbekannten Täter haben erstmal versucht, die Terrassentür aufzuhebeln – hat aber nicht geklappt. Also haben sie einfach die Verglasung der Tür entfernt und sind so reinspaziert. Drinnen haben sie dann mehrere Schränke und Räume durchwühlt, bevor sie wieder abgehauen sind – bis heute ist unklar wohin.1
Besonders fies an der Sache: Die Täter haben die sogenannte Kittfalzstech-Methode genutzt. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich simpel erklärt – dabei wird gezielt der Kitt beziehungsweise die Dichtungsmasse am Rand einer Glasscheibe beschädigt, damit sich die Verglasung lösen lässt. So kommen Einbrecher dann easy ins Haus, ohne großen Lärm zu machen.1
Die Polizei Oberhausen hat ein paar Tipps parat, wie ihr euer Zuhause besser schützen könnt. Und ehrlich – die klingen simpel, werden aber trotzdem oft vergessen:
Gerade der letzte Punkt ist wichtig: Wenn euch in eurer Nachbarschaft was komisch vorkommt, lieber einmal zu viel bei der Polizei anrufen als einmal zu wenig.1
Zehn Einbrüche in einer Woche sind kein Pappenstiel. Gerade jetzt, wo es früher dunkel wird und viele abends oder am Wochenende nicht zuhause sind, nutzen Einbrecher ihre Chance. Schaut also ruhig nochmal eure Fenster und Türen durch – und wenn ihr was Verdächtiges seht, meldet euch lieber direkt bei der Polizei Oberhausen.
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