In Sundern wurde einem 16-Jährigen sein Elektro-Krad geraubt: Drei Männer drohten ihm Gewalt an. Die Polizei sucht jetzt Zeugen und Hinweise zur Tat.
Das hätte sich wohl keiner so vorgestellt: Ein 16-Jähriger wird in Sundern von drei Unbekannten bedroht und um sein Elektro-Krad erleichtert. Der Vorfall passierte am 20. Oktober 2026 zwischen 22:50 Uhr und 23:10 Uhr auf dem sogenannten „Rentnerweg“ – einem Fußgängerweg, der die Fußgängerzone mit dem Lockweg verbindet und parallel zur Röhr verläuft1.
Der Jugendliche schob sein Krad gerade über den Weg, als ihn drei Männer darauf ansprachen. Einer der drei schnappte sich einfach den Fahrzeugschlüssel aus seiner Hand. Die anderen beiden machten dann auch noch klar: Wer sich wehrt, kriegt Ärger. Also machte der 16-Jährige das, was wohl die meisten in so einer Situation machen würden – er ließ die Männer gewähren1.
Mit dem Krad zogen die drei dann fußläufig Richtung eines Fast-Food-Restaurants ab. Bei dem entwendeten Gefährt handelt es sich um ein Elektro-Krad vom Modell Falcon Pro der Marke 79Bike, gehalten in Schwarz/Lila1.
Der Geschädigte konnte den Ermittlern immerhin ein paar Details zu den Tätern liefern:
Viel zum Gesicht oder zur Kleidung von Person 3 ist leider nicht bekannt1.
Fragt man sich manchmal ja wirklich: Wie läuft sowas ab, mitten in der Nacht auf einem Fußgängerweg? Für den 16-Jährigen war’s jedenfalls kein Spaß – räuberischer Diebstahl ist schließlich kein Kavaliersdelikt, sondern eine ernste Straftat mit Gewaltandrohung1.
Die Polizei im Hochsauerlandkreis sucht jetzt nach Zeugen. Wer in der Tatnacht im Bereich Rentnerweg oder Hauptstraße in Sundern drei Männer mit einem Elektro-Krad gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, soll sich melden. Die Telefonnummer der Polizei Sundern lautet 02933/9020-35111. In dringenden Fällen gilt natürlich immer der Polizeinotruf 110.
Bleibt also wachsam, wenn ihr abends unterwegs seid – gerade auf solchen ruhigen Verbindungswegen kann’s schneller brenzlig werden, als man denkt. Und falls euch was auffällt: Lieber einmal zu viel bei der Polizei anrufen als einmal zu wenig.
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