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Erneuter Brandsatz-Angriff auf Eisdiele in Köln-Raderberg
11. Juni 2026

Erneuter Brandsatz-Angriff auf Eisdiele in Köln-Raderberg. Polizei ermittelt nach mehreren Vorfällen. Aktuelle Fakten zu den Taten.

In der Nacht zum 10. Juni 2026 gab es erneut einen Angriff auf eine Eisdiele im Kölner Stadtteil Raderberg. Bereits in der Vorwoche war das Eiscafé Ziel eines Brandsatz-Angriffs geworden. Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren, nachdem in Köln zuletzt mehrere ähnlich gelagerte Vorfälle gemeldet wurden.

Worum es geht

Eine Eisdiele in Köln-Raderberg wurde binnen einer Woche zweimal mit einem Brandsatz attackiert. Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einer gezielten Tat aus und prüft Zusammenhänge zu weiteren Vorfällen in der Stadt. Anwohner wurden in der Nacht durch einen lauten Knall geweckt und entdeckten kurze Zeit später Feuer und eine beschädigte Glasfront am Tatort. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.

Die wichtigsten Fakten

Wie die Stern berichtet, ereignete sich der Angriff gegen 3 Uhr nachts. Die Serie von Angriffen bleibt bislang ungeklärt. Die Polizei ermittelt und bittet ausdrücklich um Zeugenhinweise. Zwischen den beiden Angriffen auf die Eisdiele kam es laut Behörden zu weiteren ähnlichen Taten: So explodierte in der Nacht zum Sonntag vor einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt offenbar ein selbstgebauter Sprengsatz und in der Nacht zum Montag wurden in Köln-Bilderstöckchen auf Fenster eines Mehrfamilienhauses geschossen. In allen Fällen blieben die Bewohner unverletzt.

Hintergrund

Die jüngsten Attacken auf die Eisdiele ereignen sich vor dem Hintergrund einer auffälligen Serie von Gewaltdelikten im Kölner Stadtgebiet. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und Sprengstoffdelikten sowie wegen gefährlicher Körperverletzung im Zusammenhang mit den Schussabgaben. Ein Motiv für die Angriffe ist bislang nicht bekannt.

Einordnung für NRW

Die Vorfälle sorgen nicht nur bei den direkt betroffenen Anwohnern für Verunsicherung, sondern auch in ganz Nordrhein-Westfalen. Mehrere Brandsatz- und Sprengstoffanschläge innerhalb kurzer Zeit deuten auf eine erhöhte Gefahrenlage hin. Die Polizei in Köln steht unter Zugzwang, die Taten schnellstmöglich aufzuklären und mögliche Zusammenhänge zu identifizieren.

Ausblick

Die Polizei arbeitet weiterhin an der Aufklärung der Vorfälle und bittet die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. Hinweise nimmt die Kölner Polizei jederzeit entgegen. Offen bleibt, ob die Taten in Zusammenhang stehen oder es sich um Einzelfälle handelt. Die Ermittlungen und die erhöhte Polizeipräsenz in den betroffenen Stadtteilen werden fortgesetzt.

Quellen

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