Nach einem Zusammenstoß mit einem 13-Jährigen in Warendorf flüchtet ein Autofahrer. Die Polizei sucht Zeugen und hat erste Hinweise zum Fahrzeug.
Krasser Fall in Warendorf: Am Mittwochnachmittag ist es auf der Münsterstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem 13-jährigen Jungen gekommen. Und statt sich um das Kind zu kümmern, ist der Fahrer einfach getürmt. So langsam fragt man sich echt, wie manche Leute ticken.1
Gegen 16.10 Uhr war ein bislang unbekannter Autofahrer vom Münsterwall in Richtung Wilhelmsplatz unterwegs. Dabei stieß er mit einem 13-Jährigen aus Münster zusammen, der zusammen mit seinem Vater in die gleiche Richtung auf der Straße unterwegs war. Der Junge wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.1
Statt sich um das Kind zu kümmern oder auf die Polizei zu warten, soll der Fahrer nur kurz mit dem Vater gesprochen haben – und ist dann von der Unfallstelle geflüchtet. Fahrerflucht nennt man sowas, und die ist in Deutschland alles andere als ein Kavaliersdelikt.1
Die Polizei Warendorf hat eine Beschreibung des Mannes veröffentlicht. Demnach soll er:
Auch zum Fahrzeug gibt’s Hinweise: Es soll sich um einen älteren Van in Silber/Grau gehandelt haben, erkennbar an einer ausgeblichenen B-Säule. Am Wagen waren Kennzeichen mit WAF-Kennung angebracht.1
Ein Detail macht die Sache noch spannender: Das Fahrzeug soll auffällig voll beladen gewesen sein. Die Polizei vermutet deshalb, dass der Fahrer möglicherweise einen Flohmarktstand im Rahmen des Warendorfer Fettmarktes hatte. Falls euch da jemand einfällt – genau das könnte der entscheidende Hinweis sein.1
Die Polizei in Warendorf sucht jetzt Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zu dem Verursacher beziehungsweise seinem Fahrzeug machen können. Hinweise nimmt die Polizei Warendorf unter der Telefonnummer 02581/94100-0 oder per E-Mail an poststelle.warendorf@polizei.nrw.de entgegen.1
Ob Flohmarktstand oder nicht – abhauen nach einem Unfall mit einem Kind geht gar nicht. Wenn ihr also was gesehen habt oder den Van mit der ausgeblichenen B-Säule kennt, meldet euch bei der Polizei. Vielleicht wart genau ihr beim Fettmarkt dabei und habt den entscheidenden Tipp parat.
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