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Fall Yosef in Dormagen: 12-jähriger Tatverdächtiger festgenommen
9. Februar 2026

Fall Yosef Dormagen: 12-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Ermittlungen deuten auf geplante Tat hin, Hilfsangebote für Familie.

Worum es geht

In Dormagen ist der 14-jährige Yosef gewaltsam ums Leben gekommen. Ein 12-jähriger Junge wurde als Tatverdächtiger festgenommen, der Fall wirft viele Fragen auf. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass die Tat geplant war und nicht im Affekt geschah (WDR aktuell).

Die wichtigsten Fakten

Laut Polizei steht ein erst 12-jähriger Junge unter Verdacht, Yosef getötet zu haben. Ermittler gehen davon aus, dass das Kind die Tat vorgeplant hat. Es könnte Streitigkeiten zwischen den Kindern gegeben haben. Hinweise auf ein rassistisches Motiv gibt es nicht, der zwölfjährige Tatverdächtige soll sich laut Sicherheitskreisen gemobbt gefühlt haben. Bisher ist der Junge polizeilich nicht aufgefallen und besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit (WDR aktuell).

Hintergrund

Zwölfjährige sind in Deutschland nicht schuldfähig, strafrechtliche Schuld haben Kinder erst ab 14 Jahren. Der Tatverdächtige ist nach Angaben der Polizei in der Obhut des Jugendamtes. Die Leiche von Yosef wurde Ende Januar an einem See in Dormagen von einem Spaziergänger gefunden, eine Obduktion ergab tödliche Schnitt- und Stichverletzungen (WDR aktuell).

Einordnung für NRW

Der Vorfall hat Dormagen und ganz Nordrhein-Westfalen tief erschüttert. Yosef war seit 2018 Teil der Stadtgemeinschaft und in seinem Fußballverein sehr beliebt. Hunderte Menschen kamen zur Trauerfeier, der Verein würdigte seinen Teamgeist. Im Rathaus und beim FC Delhoven liegen Kondolenzbücher aus, die Beisetzung erfolgt im privaten Rahmen. Die Stadt Dormagen hat ein Hilfskonto für die Familie eingerichtet (WDR aktuell).

Ausblick

Die Ermittlungen dauern weiter an. Das Geschehen wirft gesellschaftspolitische Fragen auf, insbesondere zum Umgang mit Gewalt unter Kindern und zur Rolle von Mobbing. Wie es für den Tatverdächtigen weitergeht, entscheidet das Jugendamt. Die Stadtgemeinschaft bemüht sich um Unterstützung für die Hinterbliebenen und Verarbeitung des Geschehens (WDR aktuell).

Quellen

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