Vonovia saniert den Bolzplatz Im Mönchsfeld in Köln-Roggendorf für 45.000 Euro. Nach zwei Jahren Sperrung feiert das Viertel jetzt die Wiedereröffnung.
Gute Nachrichten für die Kids und Jugendlichen in Roggendorf/Thenhoven: Der Bolzplatz an der Siedlung Im Mönchsfeld ist zurück – und zwar frisch saniert und besser als je zuvor! Nach über zwei Jahren Sperrung konnte das Viertel im Kölner Norden jetzt die offizielle Wiedereröffnung feiern. Für alle, die dort aufgewachsen sind, ist das mehr als nur ein Stück Asphalt – es ist der Treffpunkt schlechthin.1
Seit dem Frühjahr 2024 war der Bolzplatz komplett dicht. Der Grund: Der Tennenbelag hatte so viele Löcher und Unebenheiten, dass ein sicheres Spielen schlicht nicht mehr möglich war. Als die Wohnungsbaugesellschaft Vonovia – der das Grundstück gehört – mit der Sanierung im Sommer 2025 startete, stellte sich schnell heraus, dass das Problem tiefer saß als gedacht.1
Vonovia-Pressesprecher Olaf Frei erklärt: „Die wasserdurchlässige Oberfläche lag auf einer Asphaltdecke ohne Drainage. Regenwasser konnte so über Jahre nicht abfließen, das führte schließlich zu den zahlreichen Unebenheiten und dazu, dass der Platz unbespielbar wurde.“ Der Rückbau der Asphaltdecke erwies sich als richtig aufwendig – deshalb zogen sich die Arbeiten bis ins vergangene Frühjahr hin. Beim Neuaufbau wurde diesmal auch eine ordentliche Drainageschicht eingebaut, damit das nicht nochmal passiert.1
Rund 45.000 Euro hat Vonovia in die Hand genommen, um den in den 1980er Jahren erbauten Bolzplatz zu sanieren – eine Investition, die für die ganze Nachbarschaft zählt. Bei der offiziellen Einweihungsfeier war richtig was los: Kinder und Jugendliche aus dem Ort feierten gemeinsam mit Mietern aus der Nachbarschaft, Mitarbeitenden der Sozialdienste katholischer Frauen (SkF) und katholischer Männer (SKM) sowie Vonovia-Regionalleiter Matthias Hoppe und Graffiti-Künstler Özgür Güzel. Auch Landtagsabgeordnete Lena Teschlade (SPD) war dabei – sie hatte sich maßgeblich für die Sanierung eingesetzt.1
Richtig cool: Die Jugendlichen aus dem Viertel waren beim Planungsprozess direkt dabei. Ihre Ideen und Wünsche haben sie sogar mit einem selbst gebauten Modell visualisiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und die Pläne gehen noch weiter. Nele Merz, Leiterin der OT Roggendorf im nahegelegenen Begegnungshaus, sagt: „Nach der OT ist er ihre erste Anlaufstelle.“ Sie denkt außerdem darüber nach, eine eigene Fußballmannschaft zu gründen und regelmäßig Training anzubieten.1
Der sanierte Bolzplatz im Mönchsfeld ist mehr als nur ein Spielfeld – er ist ein Stück Gemeinschaft, Heimat und gelebte Nachbarschaft im Kölner Norden. Genau solche Projekte zeigen, wie wichtig es ist, in lokale Treffpunkte zu investieren. Wer in der Region wohnt, kann jetzt wieder kicken, Freunde treffen und einfach draußen sein – genau das, wofür diese Sommerferien gemacht sind. Antenne NRW hält euch über alles Wichtige aus NRW auf dem Laufenden – schaut gerne auf antenne.nrw vorbei!1
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