In Gelsenkirchen wurde ein Radfahrer nach einer Flucht vor der Polizei festgenommen – mit Drogen, Messer und Bargeld in der Tasche.
Was als einfache Verkehrskontrolle begann, entwickelte sich in der Nacht zum Sonntag in Gelsenkirchen zu einer handfesten Verfolgungsjagd. Die Polizei hat einen Radfahrer festgenommen, der offenbar eine nicht unerhebliche Menge Betäubungsmittel bei sich trug. Klingt nach einer Szene aus einem Krimi – war aber bitterer Ernst.1
Alles begann damit, dass eine Streifenwagenbesatzung beobachtete, wie ein Radfahrer einfach bei Rot über eine Ampel fuhr. Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, trat der Mann kräftig in die Pedale und versuchte zu fliehen. Das ging allerdings nicht lange gut: Er kam zu Fall und rutschte in ein parkendes Auto.1
Doch statt aufzugeben, sprang er wieder auf – diesmal zu Fuß – und rannte mit einer Tasche weiter. Auf einem Hinterhof war dann Schluss: Die Polizei stellte ihn dort und nahm ihn fest. Der Mann leistete dabei Widerstand.1
Bei der anschließenden Durchsuchung der Person und der mitgeführten Tasche wurden die Beamten fündig. Sichergestellt wurden:1
Die Menge und die Art der Verpackung deuten darauf hin, dass hier offenbar mehr als nur der Eigenkonsum im Spiel gewesen sein könnte.1
Der Radfahrer wurde vorläufig festgenommen und noch am selben Morgen dem Haftrichter vorgeführt.1 Wie das Verfahren weitergeht, bleibt abzuwarten.
Der Fall zeigt mal wieder: Manchmal lohnt sich die Flucht echt nicht. Wer bei Rot über die Ampel fährt und dabei erwischt wird, sollte vielleicht nicht auch noch eine Tasche voller verdächtiger Substanzen dabei haben. Wir bleiben für euch dran, falls es in dieser Sache Neuigkeiten gibt – bleibt also auf antenne.nrw auf dem Laufenden!
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