In Hagen-Hohenlimburg randalierte ein 49-Jähriger betrunken und schlug eine Fensterscheibe ein. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam – gegen den Widerstand des…
Am Samstag, dem 5. September 2026, wurde die Polizei Hagen gegen 19:10 Uhr in den Syburgweg in Hagen-Hohenlimburg gerufen. Der Grund: Ein 49-Jähriger soll die Fensterscheibe eines Nachbarn eingeschlagen haben. Was dann folgte, war alles andere als ein ruhiger Einsatz.1
Die Beamten trafen den Mann in einer Garage an. Augenscheinlich stark alkoholisiert, konnte er sich kaum auf den Beinen halten. Zunächst verhielt er sich gegenüber den Einsatzkräften weinerlich und sogar dankbar – doch das änderte sich schnell.1
Plötzlich wurde der 49-Jährige zunehmend aggressiv. Er schrie die Polizisten an und beleidigte sie mehrfach. Angehörige bestätigten, dass er zuvor eine größere Menge Alkohol getrunken hatte – und dass er in der Vergangenheit unter Alkoholeinfluss bereits mehrfach randaliert haben soll.1
Da sich der Mann nicht beruhigen ließ und weitere Straftaten zu befürchten waren, legten die Einsatzkräfte ihm Handfesseln an. Gegen diese Maßnahme wehrte er sich erheblich – die Beamten mussten körperlichen Zwang anwenden, um ihn in den Streifenwagen zu bringen.1
Im Polizeigewahrsam untersuchte ihn anschließend eine Ärztin und bestätigte seine Gewahrsamsfähigkeit. Ein Atemalkoholtest war aufgrund seines Zustandes nicht möglich. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.1
Gegen den 49-Jährigen fertigte die Polizei eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf:
Die Polizei Hagen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gerade in angespannten Situationen ein ruhiges Verhalten hilfreich sein kann. Aggressives oder bedrohliches Auftreten verschärft eine Situation nur weiter – und zieht im schlimmsten Fall polizeiliche Maßnahmen sowie rechtliche Konsequenzen nach sich.1
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