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Hagener geht freiwillig zur Wache – und zahlt 750 Euro für acht Haftbefehle
29. Oktober 2026

Ein 39-Jähriger ging freiwillig zur Polizeiwache in Hagen und zahlte dort fast 750 Euro, um acht offene Haftbefehle auf einen Schlag loszuwerden.

Selbst ist der Mann: Mit acht Haftbefehlen zur Polizei

Manchmal schreibt das Leben einfach die kuriosesten Geschichten – und diese hier spielt sich mitten in Hagen ab. Ein 39-Jähriger ist am späten Mittwochabend ganz von sich aus zu einer Polizeiwache gegangen. Klingt erstmal unspektakulär, oder? War es aber nicht, denn der Mann hatte acht offene Haftbefehle am Hals.1

Was genau ist passiert?

Gegen 22.45 Uhr suchte der Hagener die Wache auf, weil er ein Anliegen hatte. Ein Polizeibeamter kümmerte sich um ihn – und dabei fiel dann eben auf, dass da gleich acht Haftbefehle gegen den Mann vorlagen. Grund dafür waren verschiedenste Ordnungswidrigkeiten, die sich über die Zeit offenbar angesammelt hatten.1

Und jetzt kommt der Teil, der die Geschichte so besonders macht: Statt in Gewahrsam zu landen, konnte der 39-Jährige die Sache direkt vor Ort klären. Er zahlte den Gesamtbetrag von fast 750 Euro – und zwar mit Karte. Danach durfte er die Wache ganz normal wieder verlassen.1

Wie konnte es so weit kommen?

Haftbefehle wegen Ordnungswidrigkeiten entstehen meistens dann, wenn Bußgelder über einen längeren Zeitraum nicht bezahlt werden. Dann kann aus einem eigentlich kleinen Vergehen eine ganze Kette an offenen Forderungen werden – bis am Ende eben ein Haftbefehl steht. Wer dann zahlt, bevor die Polizei ihn aufgreift, kann sich die Ersatzfreiheitsstrafe sparen. Genau das hat der Mann aus Hagen offenbar clever genutzt, auch wenn das vermutlich nicht sein ursprünglicher Plan war, als er die Wache betrat.1

Hagen ist gerade einiges los

Die Geschichte reiht sich ein in eine Woche mit mehreren Polizeieinsätzen in Hagen. Erst am Dienstagabend hatte sich ein 28-Jähriger mit seinem BMW auf der Herdecker Straße überschlagen – er soll zuvor schon in einen Unfall in Dortmund verwickelt gewesen sein.1 Außerdem bereitet sich die Polizei Hagen gerade mit verstärkter Präsenz auf die Halloween-Nacht am 31. Oktober vor, um für eine friedliche Stimmung im Stadtgebiet zu sorgen.1 Und auch ein vermeintlicher Raubüberfall sorgte für Aufregung: Zivile Beamte beobachteten, wie sich zwei Freunde in einem Café unter der Altenhagener Brücke gegenseitig mit einer Spielzeugpistole bedrohten – ein schlechter Scherz, der prompt einen Polizeieinsatz auslöste.1

Fazit

Die Geschichte mit den acht Haftbefehlen zeigt mal wieder: Bei der Polizei Hagen ist aktuell richtig was los. Und sie macht auch deutlich, dass sich Probleme mit offenen Bußgeldern manchmal schneller lösen lassen, als man denkt – auch wenn 750 Euro auf einen Schlag sicher kein Pappenstiel sind. Wer selbst offene Forderungen hat, sollte sich das vielleicht als Beispiel nehmen und nicht erst warten, bis die Polizei vor der Tür steht.

Quellen

  1. POL-HA: Mit acht Haftbefehlen zur Polizeiwache – fast 750 Euro mit Karte bezahlt


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