Nach dem Halloween-Großeinsatz in Köln hat die Polizei ein Hinweisportal eingerichtet. Jetzt könnt ihr Fotos und Videos der Vorfälle hochladen und helfen.
Die Halloween-Nacht in Köln hat ordentlich Nachwehen. Nachdem wir euch in einem früheren Beitrag schon vom Großeinsatz der Polizei berichtet haben, gibt’s jetzt ein Update: Die Polizei Köln hat ein Hinweisportal eingerichtet, über das Zeugen Fotos und Videos von den Vorfällen hochladen können.1
Am Samstag hatten sich rund um eine Versammlung mit dem Thema Bildung und Lebenshaltungskosten etwa 15.000 Menschen in der Kölner Innenstadt versammelt. Die Polizei war schon im Vorfeld auf der Hut, weil im Zusammenhang mit der Gruppe „GenZ regelt“ mit gewaltsamen Aktionen gerechnet wurde.2 Genau diese Befürchtung hat sich dann leider bestätigt.
Nach der Versammlung und in der eigentlichen Halloweennacht ist es offenbar ziemlich heftig zur Sache gegangen. Laut Polizei haben einzelne Personen und Gruppen in der Innenstadt randaliert, Hausfassaden und Streifenwagen beschädigt, Einsatzkräfte angegriffen und sogar Pyrotechnik gezündet.1 Das Ganze reiht sich ein in die bereits befürchteten Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, vor denen die Polizei schon vorab gewarnt hatte.
Eine gute Nachricht gibt’s dann aber doch: Nach aktuellem Kenntnisstand (Stand 6 Uhr morgens) hat es keine Plünderungen gegeben.1 Das ist angesichts der Ausschreitungen zumindest ein kleiner Lichtblick.
Wenn ihr in der Nacht dabei wart und Fotos oder Videos von den Vorfällen gemacht habt, ist die Polizei Köln jetzt auf eure Mithilfe angewiesen. Über das neu eingerichtete Hinweisportal könnt ihr euer Material ganz einfach hochladen. Wichtig dabei: Das Stichwort „Köln-GenZ-31.10.2026“ solltet ihr unbedingt angeben, damit eure Hinweise auch richtig zugeordnet werden können.1
Die Polizei kündigt außerdem an, dass im Laufe des Tages noch eine weitere, detailliertere Einsatzbilanz folgen soll.1 Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es neue Infos gibt.
Was als angekündigter Großeinsatz begann, ist in der Nacht leider eskaliert. Jetzt ist es an den Behörden, die Vorfälle aufzuarbeiten – und an euch, falls ihr was mitbekommen habt, das mit Beweismaterial zu unterstützen. Bleibt dran, wir berichten weiter.
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