ANTENNE NRW Spritpreis-Rechner

Foto wurde mit
KI generiert
Heimkehr mit Hindernissen: Essener Volleyball-Talent fordert seinen alten Verein heraus
5. November 2026

Pokal-Achtelfinale in Essen: Tom Borchert kehrt mit den Volley Goats Mitteldeutschland zu seinem Ex-Verein VV Humann zurück.

Ein besonderes Pokal-Duell in der Steeler Wolfskuhle

Volleyball-Fans in Essen dürfen sich auf ein echtes Highlight freuen: Der VV Humann Essen trifft im Achtelfinale des Zoi DVV-Pokals auf die cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland. Und das Besondere daran: Im Kader der Gäste steht ein Essener Eigengewächs, das jetzt als Gegner zurück in seine alte Heimat kommt.

Tom Borchert – vom Nachwuchstalent zum Leistungsträger

Die Rede ist von Tom Borchert, Jahrgang 2005. Wie der VV Humann Essen selbst berichtet, wurde Borchert beim Verein ausgebildet, bevor er als U-Nationalspieler den Sprung in die Bundesliga zu VCO Berlin schaffte. Mittlerweile läuft er für die Volley Goats Mitteldeutschland auf und gehört dort in seinem zweiten Jahr zu den absoluten Leistungsträgern. In den ersten fünf Saisonpartien spielte er alle 19 Sätze komplett durch und wurde dabei gleich zweimal zum MVP gewählt. Kein Wunder also, dass sein Comeback in der Wolfskuhle für besondere Spannung sorgt.

Auch sportlich ist die Entwicklung der Goats bemerkenswert: Der Verein ging 2023 noch als VC Bitterfeld-Wolfen an den Start und stieg direkt als Siebter in die Playoffs ein. Nach einer schwierigeren Saison 2024/2025 mit Platz 12 und drohendem Abstieg sicherte eine Fusion der ehemaligen Bundesligisten Volleys Herrsching und TSV Haching München den Verbleib in der ersten Liga. Inzwischen firmiert das Team als cerebricks Volley Goats und geht unter dem neuen Cheftrainer Brad Hudson, einem erfahrenen Kanadier, die vierte Erstliga-Saison sehr ambitioniert an. Der Kader wurde deutlich verjüngt und international verstärkt – mit einem Altersschnitt von knapp unter 24 Jahren zählt die Mannschaft zu den jüngsten der Liga.

Essen mit Pokal-Erfahrung und großen Ambitionen

Für den VV Humann Essen ist es bereits das zweite Mal binnen eines Jahres, dass die Mannschaft das Achtelfinale im Zoi DVV-Pokal erreicht. Wie der Verein mitteilt, gastierte im November 2025 mit FT 1844 Freiburg erstmals seit zwanzig Jahren wieder ein Erstligist zum Pflichtspiel in Essen – ein Spiel, das trotz der 2:3-Tiebreak-Niederlage in bester Erinnerung geblieben ist. Diesmal führte der Weg ins Achtelfinale über ein deutliches 3:1 gegen die ersatzgeschwächten Schüttorfer.

Essens Trainer Christoph Bielecki blickt dem Duell mit Vorfreude entgegen und betont laut Vereinsmitteilung, dass die Mannschaft mit der richtigen Einstellung bereits in der Vorsaison gut gefahren sei. Auch wenn Humann Essen in der zweiten Bundesliga Nord aktuell noch nicht an die Souveränität der Vorsaison anknüpfen konnte, soll die Pokalpartie als Gelegenheit genutzt werden, befreit aufzuspielen. Unterstützung erhofft sich das Team dabei von der sogenannten „Roten Wand“ im Publikum.

Eingebettet in ein großes Pokal-Wochenende

Das Essener Spiel ist Teil der Achtelfinalrunde des Zoi DVV-Pokals, in der insgesamt 32 Mannschaften bei Frauen und Männern um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen. Wie der Deutsche Volleyball-Verband berichtet, finden die meisten Partien am 7. und 8. November statt, bevor im Anschluss an das letzte Spiel die Auslosung der Viertelfinals erfolgt. Ziel aller Teams ist der große Showdown: Das Pokalfinale wird am 27. Februar 2027 erstmals in der Kölner LANXESS arena ausgetragen.

Neben der Essener Partie stehen am selben Wochenende weitere spannende Duelle an, etwa das Erstliga-Derby zwischen BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe und FT 1844 Freiburg oder das Topspiel zwischen Titelverteidiger SVG Lüneburg und Finalist VfB Friedrichshafen. Alle Partien werden live bei Dyn übertragen, Spiele mit Zweitliga-Gastgebern wie Essen kostenfrei im YouTube-Kanal von Dyn Volleyball.

Fazit

Das Pokal-Achtelfinale zwischen dem VV Humann Essen und den cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland verspricht nicht nur sportlich Spannung, sondern auch eine emotionale Komponente durch die Rückkehr von Tom Borchert an seine alte Wirkungsstätte. Für die Essener gilt es, dem favorisierten Erstligisten so lange wie möglich Paroli zu bieten – ganz nach dem Motto: nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen.

Quellen


Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.