Deckeneinsturz in Düsseldorfer Hotel: Neue Details zeigen, wie die Feuerwehr zwei Arbeiter rettete und warum das Gebäude trotzdem standsicher blieb.
Wir hatten euch schon in einem früheren Beitrag vom Deckeneinsturz in einem Düsseldorfer Hotel berichtet. Jetzt gibt’s genauere Infos dazu, was am Dienstagnachmittag in Rath eigentlich genau passiert ist – und wie es für die Betroffenen weiterging.
Gegen 16.30 Uhr gingen am 20. Oktober bei der Feuerwehrleitstelle Düsseldorf zahlreiche Notrufe ein. Anrufer meldeten den Einsturz einer Decke in einem Hotelhochhaus am Hülserhof im Stadtteil Rath. Wie news.de berichtet, bestätigten die ersten Einsatzkräfte vor Ort die Meldung: Eine abgehangene Decke war in einem Lounge-Bereich auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern eingestürzt. Dazu kam ein massiver Wasseraustritt in dem betroffenen Bereich.
Besonders brisant: Zwei Menschen hatten genau in diesem Bereich Arbeiten durchgeführt und befanden sich noch dort, als die Decke runterkam. Die Feuerwehr rettete beide aus der Gefahrenzone und übergab sie an den Rettungsdienst der Stadt Düsseldorf. Notfallsanitäter und Notärzte versorgten die beiden direkt vor Ort. Einer der beiden musste anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Um größeren Schaden zu verhindern, drehten die Einsatzkräfte in dem betroffenen Bereich Wasser und Strom ab. Zusätzlich pumpte die Feuerwehr das bereits ausgetretene Wasser aus dem Gebäude, damit sich der Schaden nicht weiter ausbreitet.
Während der Löscharbeiten mussten Gäste das Gebäude zwischenzeitlich verlassen. Die gute Nachricht laut news.de: Alle Zimmer blieben nach dem Einsatz weiterhin bewohnbar, die Grundstruktur des Gebäudes war zu keinem Zeitpunkt betroffen. Die Standsicherheit des Hotels war also nie in Gefahr – lediglich der eingestürzte Bereich selbst kann vorerst nicht genutzt werden. Auch die NRZ bestätigt, dass ein massiver Wasseraustritt als Auslöser des Unglücks gilt.
Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Nach etwa drei Stunden konnten die letzten Kräfte wieder einrücken. Der betroffene Bereich bleibt laut Feuerwehrangaben vorerst gesperrt, der eigentliche Hotelbetrieb läuft aber weiter.
Was zunächst nach einem dramatischen Szenario klang, ging für alle Beteiligten glimpflich aus: Beide Arbeiter wurden rechtzeitig gerettet, das Gebäude blieb standsicher und die Hotelgäste konnten bleiben. Die genaue Ursache für den massiven Wasseraustritt, der wohl zum Deckeneinsturz führte, ist bislang nicht abschließend geklärt.
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