Gymnasiallehrer in NRW äußern Bedenken zum Schulkompass und warnen vor möglichen negativen Auswirkungen auf die Bildung.
Gymnasiallehrer in Nordrhein-Westfalen haben ihre Bedenken gegenüber dem Schulkompass der Landesregierung geäußert. Die Lehrer sorgen sich, dass die Bemühungen, die Schülerinnen und Schüler in den Fächern Deutsch und Mathe besser zu fördern, letztendlich negative Auswirkungen auf die gesamte Bildung haben könnten.
Die Landeschefin des nordrhein-westfälischen Philologenverbands, Sabine Mistler, stellte in einem Gespräch mit der Rheinischen Post die Frage in den Raum: „Wie groß ist die Aussagekraft über das Fortkommen der Schüler in den anderen Fächern?“ Ihrer Meinung nach besteht die Gefahr, dass in dem Bestreben, in den beiden Testfächern gute Ergebnisse zu erzielen, andere Fächer und damit die Idee einer umfassenden Bildung vernachlässigt werden.
Die geplanten zusätzlichen Lernstandserhebungen könnten demnach dazu führen, dass Lehrmethoden kontraproduktiv werden, statt den Schülern zu helfen. Insgesamt befürchten die Lehrer, dass ein zu starker Fokus auf Mathe und Deutsch die Qualität der Bildung in Nordrhein-Westfalen gefährden könnte.
Diese Bedenken werfen die Frage auf, welche Maßnahmen notwendig wären, um die Bildung in einem breiteren Spektrum zu fördern und gleichzeitig die Leistungen in den Schlüsselbereichen zu unterstützen.
Quelle: Rheinische Post
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