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Kunstakademie Düsseldorf: Streit um Einladung von Künstlerin
23. Januar 2026

Kunstakademie Düsseldorf: Jüdische Verbände fordern Ausladung einer palästinensischen Künstlerin.

Die Kunstakademie Düsseldorf steht im Mittelpunkt einer Debatte: Für eine Veranstaltung luden Studierende die palästinensische Künstlerin Basma al-Sharif ein. Mehrere jüdische Organisationen fordern nun die Ausladung, da sie in Social-Media-Beiträgen der Künstlerin israelbezogenen Antisemitismus und Terrorverherrlichung sehen.

Worum es geht

Studierende der Kunstakademie Düsseldorf haben Basma al-Sharif eingeladen. Der geplante Auftritt stößt auf Widerstand: Jüdische Verbände sprechen sich klar gegen die Teilnahme der Künstlerin aus und fordern die Akademie auf, die Veranstaltung abzusagen.

Die wichtigsten Fakten

Laut einem offenen Brief der jüdischen Verbände endet die Kunstfreiheit dort, wo andere Verfassungsgüter – wie die Menschenwürde – betroffen sind. Sie fordern deshalb von der als Landeseinrichtung verantwortlichen Akademie, tätig zu werden.

Hintergrund

Die Kritik der jüdischen Verbände bezieht sich auf Social-Media-Äußerungen von Basma al-Sharif, die nach deren Ansicht israelbezogenen Antisemitismus und eine Verherrlichung terroristischer Gewalt dokumentieren. Die Kunstakademie verweist in ihrer Stellungnahme darauf, dass Antisemitismus, die Verherrlichung terroristischer Gewalt oder die Infragestellung des Existenzrechts Israels an der Akademie keinen Platz haben.

Einordnung für NRW

Die Akademie betont ihre Rolle als Ort des freien Diskurses, insbesondere im Rahmen der Kunstfreiheit. Sie erklärt, solche Debatten seien Teil einer offenen Auseinandersetzung mit künstlerischen Positionen und wolle daher auch kontroverse Veranstaltungen studentischer Initiativen ermöglichen. Die Leitung stellt klar, dass die Veranstaltung von den einladenden Studierenden moderiert und kontextualisiert wird, um einen respektvollen Rahmen zu garantieren.

Ausblick

Die Kunstakademie Düsseldorf hält vorerst an der Einladung von Basma al-Sharif fest, begründet dies mit deren international anerkannter künstlerischer Arbeit und verweist auf den Wert des freien Austauschs und Debatte in der Kunst.

Quellen

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