Erry Stoklosa und Micky Brühl veröffentlichen am 11. September 2026 ihre neue Köln-Hymne „Loss mer singe
Wenn zwei absolute Musikschwergewichte aus Köln gemeinsam ins Studio gehen, dann kann da nur was Besonderes bei rauskommen. Erry Stoklosa, 52 Jahre lang Mitglied der Bläck Fööss, und Micky Brühl, 29 Jahre lang Frontmann der Paveier, haben genau das getan – und liefern mit „Loss mer singe (Hoffnung em Hätz)“ eine brandneue Köln-Hymne, die genau zur richtigen Zeit kommt.1
Der Release-Termin steht: 11. September 2026. Dann erscheint der gemeinsame Titel der beiden kölschen Ikonen – und der hat eine klare Botschaft im Gepäck.1
Der Titelzusatz „Hoffnung em Hätz“ ist Programm. Denn Stoklosa und Brühl wollen mit ihrem Song bewusst ein Zeichen setzen – gegen Angst, Frust und schlechte Stimmung. Micky Brühl bringt es auf den Punkt: „Während um uns herum Kriege, Klimakrisen, politische Streitereien und steigende Lebenshaltungskosten für Verunsicherung sorgen, wollen wir daran erinnern, dass wir uns die Freude am Leben nicht nehmen lassen dürfen – gerade dann nicht, wenn die Zeiten schwierig sind.“1
Und Erry Stoklosa, mit seinen 78 Jahren, ergänzt: „Die Menschen haben Angst, sind unzufriedener, aggressiver. Die Probleme auf der Welt sind größer denn je. Wir wollen versuchen, mit dem Lied ein bisschen Optimismus zu verbreiten, um den Griesgram zur Seite zu schieben.“1 Klingt nach genau dem, was gerade gebraucht wird, oder?
Stoklosa hatte bei der Produktion eine ganz bestimmte Vision: „Ich hab‘ ein wenig an ‚We are the World‘ gedacht. Der Song sollte immer größer werden durch immer mehr Stimmen.“1 Und genau so ist es gekommen. Neben den beiden Musiklegenden sind auch der Männerchor Kölsche Südkehlchen, der Schulchor der Katholischen Hauptschule Großer Griechenmarkt und Gospelsängerin Deborah Woodson mit dabei – ein echtes Gemeinschaftsprojekt.1
Das Musikvideo wurde im Brauhaus „Em Kölsche Boor“ am Eigelstein gedreht, mit vielen Statisten und jeder Menge kölscher Herzlichkeit. Wer dabei war, soll gespürt haben, wie emotional die Botschaft durch das gemeinsame Singen rüberkommt.1
Im Song heißt es: „Die Hoffnung stirv zoletz, un janz bestimmp die mit nem echte kölsche Hätz.“ Das trifft den Kern des ganzen Projekts. Für Brühl ist klar: „Ohne Zusammenhalt funktioniert gar nichts. Die Menschen müssen sich gerade in Krisen zusammenraufen.“1
Stoklosa musste bei der Produktion an frühere Bläck-Fööss-Klassiker denken – Titel wie „Mir klääve am Lääve“, „Em selve Boot“ oder „Unsere Baum“ haben schon damals ähnliche Themen aufgegriffen.1 Die Tradition des kölschen Mutmach-Songs hat also eine lange Geschichte – und „Loss mer singe“ ist das nächste Kapitel davon.
Ja, Vergleiche mit dem Klassiker „In unserem Veedel“ liegen nahe. Aber die wollen die beiden Musiker gar nicht ziehen. Stoklosa stellt klar: „Veedel ist unantastbar, unerreicht und wird es auch bleiben. Es ist zum Volksgut geworden, das über 50 Jahre alt ist. Unser Text beschreibt die Gegenwart.“1
Brühl sieht trotzdem eine Parallele in der Kernaussage: die Überzeugung, dass die Hoffnung zuletzt stirbt und Zusammenhalt alles ist. Und genau das ist die Botschaft, die „Loss mer singe“ in die Welt tragen soll – nicht nur nach Köln, sondern an alle, die gerade einfach ein bisschen Zuversicht gebrauchen können.1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!