Der Einsatz der NRW-Feuerwehrleute in Spanien ist nach nur eineinhalb Tagen beendet. Die Lage in Kastilien-León hat sich entspannt – die 56 Einsatzkräfte…
Es ist vollbracht! Der Einsatz der NRW-Feuerwehrleute in Spanien ist beendet – und das früher als gedacht. Bereits nach nur eineinhalb Tagen im aktiven Löscheinsatz haben die spanischen Behörden grünes Licht für den Rückzug gegeben. Die Lage in den Waldbrandgebieten hat sich entspannt, externe Hilfe wird nicht mehr benötigt.1 Eine gute Nachricht – sowohl für die Einsatzkräfte als auch für die betroffene Region!
Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, war die 56-köpfige NRW-Spezialeinheit nach einer dreitägigen Anreise mit einem Konvoi aus 21 Fahrzeugen erst am Samstag in der spanischen Region Kastilien-León angekommen. Die spanischen Behörden hatten das sogenannte Waldbrandmodul im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens angefordert – ein Zeichen dafür, wie ernst die Lage war.2
Direkt nach der Ankunft teilte sich das Team in zwei Gruppen auf: Während eine Gruppe die Basis aufbaute, ging die andere sofort in den Einsatz. Glutnester aufspüren, Feuerlinien kontrollieren, die letzten Flammen ablöschen – die NRW-Kräfte haben keine Zeit verloren.2
Unter den 56 Einsatzkräften waren Berufs- und freiwillige Feuerwehrleute aus ganz NRW sowie einige Kolleginnen und Kollegen aus Niedersachsen. Mit von der Partie waren Einsatzkräfte aus:1
Besonders beeindruckend: Viele der freiwilligen Feuerwehrleute haben extra Urlaub genommen, um bei diesem internationalen Einsatz dabei zu sein. Respekt!2
Frank Frenser von der Feuerwehr Bonn bestätigte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass die Entscheidung zum Abzug am Sonntagabend gefallen sei. Die spanischen Behörden hätten die Lage neu bewertet und festgestellt, dass ihre eigenen Einsatzkräfte die Situation nun im Griff haben.1
„Es ist etwas überraschend, dass wir die Heimreise so früh antreten können“, sagte Frenser – aber gleichzeitig sei es natürlich eine gute Sache, dass die spanischen Einsatzkräfte offensichtlich keine externe Unterstützung mehr brauchen.1
Auch wenn der Einsatz kürzer war als geplant, zeigt er eindrucksvoll, wie gut NRW für internationale Katastrophenschutzeinsätze aufgestellt ist. Nach Jahren der Vorbereitung und dank enger Zusammenarbeit zwischen EU- und deutschen Behörden konnte die Einheit innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit sein und effektiv helfen.2
Jetzt heißt es: Koffer packen, Konvoi formieren und ab nach Hause. Willkommen zurück, ihr Helden! 🧡🔥
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