Neue Veranstaltungshalle Krefeld: Verträge für Kesselhaus unterzeichnet – Alle Fakten zum Projekt und Kosten.
In Krefeld wurden Ende April die Verträge für die neue Veranstaltungshalle im Kesselhaus unterzeichnet. Das Bauprojekt markiert einen bedeutenden Schritt für die Stadtentwicklung und sieht eine Fertigstellung bis 2031 vor. Der Stadtrat hatte zuvor sowohl den Kauf des Grundstücks als auch die Umsetzung durch einen Projektentwickler beschlossen.
Das ehemalige Kesselhaus an der Girmesgath wird als neue Veranstaltungshalle für Krefeld umgebaut. Die Stadt hat am 29. April Verträge mit dem Grundstückseigentümer Mies van der Rohe Campus GmbH & Co. und mit der KEVO GmbH & Co. KG (Projektentwickler Kruse aus Essen) abgeschlossen. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll die Halle schlüsselfertig an die Stadt übergeben werden.
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Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf rund 122,6 Millionen Euro netto. Davon entfallen 87,2 Millionen Euro auf Baukosten, inklusive etwa zehn Millionen Euro für Veranstaltungstechnik. Weitere 18 Millionen Euro sind für Grundstücks-, Planungs- und Entwicklungskosten vorgesehen. Zusätzlich wurde eine Kostenvarianz von 17,4 Millionen Euro als Risikopuffer eingeplant. Auch der Bau einer Parkpalette für sechs Millionen Euro ist beschlossen.
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Durch den Umbau des Kesselhauses entsteht laut Oberbürgermeister Frank Meyer ein modernes Veranstaltungszentrum mit besonderem Ambiente und hochmoderner Technik. Das alte Seidenweberhaus wird nach der Fertigstellung abgerissen, wodurch Platz für neue Entwicklungen im Stadtzentrum entsteht. Die Entscheidung basiert auf mehrheitlichen Beschlüssen im Stadtrat sowie umfassenden Vorbereitungen der Stadtverwaltung.
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Die Stadt Krefeld hat sich vertraglich abgesichert: Der Kaufvertrag für das Grundstück tritt nur dann in Kraft, wenn sowohl eine Baugenehmigung vorliegt als auch die Kostenobergrenze von 87,2 Millionen Euro seitens der KEVO GmbH & Co. KG eingehalten wird. Andernfalls kann die Stadt vom Kauf zurücktreten. Damit wird das finanzielle Risiko für die Stadt minimiert.
Krefeld setzt mit der neuen Veranstaltungshalle einen städtebaulichen und kulturellen Akzent, der auch für andere Städte in Nordrhein-Westfalen als Vorbild dienen kann. Die geplante multifunktionale Nutzung – von Konzerten über Tagungen bis zu traditionellen Veranstaltungen – stärkt die Veranstaltungs- und Kulturlandschaft der Region.
Der nächste Meilenstein ist die Einreichung eines genehmigungsfähigen Bauantrags Anfang 2027. Nach Fertigstellung im Jahr 2031 wird das Kesselhaus neue Angebote für unterschiedlichste Events ermöglichen und als moderne Kultur- und Eventadresse in Krefeld etabliert.
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