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Neues Veedel am Wasser: Deutzer Hafen bekommt 85 geförderte Wohnungen
5. August 2026

Im Deutzer Hafen entstehen 326 neue Wohnungen – 85 davon öffentlich gefördert mit gebundener Miete. Was das für Köln bedeutet, erfährst du hier.

Köln wächst – und der Deutzer Hafen wird zum neuen Hotspot

Stell dir vor, wo früher Weizen und Roggen gemahlen wurde, entstehen bald Hunderte neue Wohnungen mit echtem Rhein-Flair. Genau das passiert gerade im Deutzer Hafen – einem der größten Neubaugebiete ganz Kölns. Und jetzt gibt es ein weiteres konkretes Projekt, das richtig spannend ist: 326 Wohnungen, eine Kita, Gewerbeflächen – und das Beste: 85 davon sind öffentlich gefördert.1

Drei Partner, ein großes Ziel

Hinter dem Projekt stecken drei Akteure, die den Kaufvertrag für ein rund 6.178 Quadratmeter großes Grundstück am Poller Kirchweg unterzeichnet haben: die Kölner Wohnungsgenossenschaft, der Erbbauverein Köln und die Kreer Development GmbH.1

Und so sieht die Aufteilung aus:

  • Die Kölner Wohnungsgenossenschaft baut 78 Genossenschaftswohnungen – davon 48 öffentlich gefördert – plus eine vierzügige Kita mit rund 866 Quadratmetern Fläche.
  • Der Erbbauverein Köln errichtet 73 Wohnungen, davon 37 öffentlich gefördert.
  • Die Kreer Development GmbH plant ein voraussichtlich elfstöckiges Hochhaus mit 175 Wohnungen sowie Gewerbeflächen im Erd- und ersten Obergeschoss.

Macht zusammen: 326 Wohnungen, 85 davon gefördert – das entspricht rund 26 Prozent aller Einheiten.1

Was bedeutet „gebundene Miete“ eigentlich?

Klingt erstmal nach Behördensprech, ist aber echt wichtig für alle, die bezahlbar wohnen wollen: Wer eine öffentlich geförderte Wohnung bekommt, zahlt eine Miete, die für einen festgelegten Zeitraum – meist 25 bis 30 Jahre – gedeckelt ist. Aktuell liegt die geförderte Miete zwischen 7,85 und 9 Euro pro Quadratmeter.1 Im Gegenzug erlässt die öffentliche Hand den Bauherren bis zu 40 Prozent des Grunddarlehens. Ein Deal, von dem am Ende alle was haben.

Christoph Moossen und Rainer Burkhardt (Vorstände der Kölner Wohnungsgenossenschaft) sowie Christian von Engel und Marc Mendelsohn (Vorstände des Erbbauverein Köln) bringen es auf den Punkt: „Der Deutzer Hafen bietet die Chance, bezahlbaren Wohnraum, soziale Infrastruktur und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander zu verbinden.“1

Vom Industriestandort zum Wohn-Veedel

Früher ratterten im Deutzer Hafen die Mühlen der Firma Goodmills – heute ist das Gelände eine riesige Baustelle der Zukunft. Wenn alles nach Plan läuft, sollen dort irgendwann rund 6.900 Menschen wohnen und 6.000 Arbeitsplätze entstehen. Der Zeitplan sieht eine Fertigstellung Mitte der 2030er-Jahre vor.1 Ein Generalunternehmer übernimmt dabei die komplette Planung und den Bau des neuen Quartiers.

Übrigens ist die Kölner Wohnungsgenossenschaft nicht nur im Deutzer Hafen aktiv: Auch in Weidenpesch auf dem Simonskaul-Neubauquartier, an der Ursulastraße im Eigelsteinveedel und am Tor 2 auf dem Nippeser Clouth-Areal entstehen durch sie neue Wohnungen.1

Fazit: Köln baut – und das ist gut so

Der Deutzer Hafen zeigt, wie Stadtentwicklung funktionieren kann, wenn verschiedene Partner an einem Strang ziehen. 85 geförderte Wohnungen sind kein riesiger Wurf, aber ein wichtiges Signal: Bezahlbares Wohnen in Köln ist möglich – auch in einem der angesagtesten Neubaugebiete der Stadt. Bleibt gespannt, was da noch kommt!

Quellen

  1. Großbauprojekt Deutzer Hafen: Firmen versprechen 85 geförderte Wohnungen mit „gebundener“ Miete – Kölnische Rundschau


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