Olympia-Bewerbung Monheim: Bürger stimmen deutlich dafür – alle Key-Fakten zur Rhein-Ruhr-Initiative auf einen Blick.
Die Bürgerinnen und Bürger von Monheim am Rhein haben sich mit großer Mehrheit für die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region KölnRheinRuhr ausgesprochen. Im Ratsbürgerentscheid stimmten mehr als 70 Prozent für eine Beteiligung Monheims, eine Beteiligung, die große Chancen für Sport, Wirtschaft und Inklusion in der Stadt verspricht.
Monheim am Rhein will Teil der Austragungsorte für die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region KölnRheinRuhr werden. Konkret ist vorgesehen, dass in Monheim alle Skateboard-Wettbewerbe stattfinden. Dafür würde am Kielsgraben ein Skatepark nach olympischen Standards gebaut werden. Voraussetzung ist, dass die gemeinsame Bewerbung der Region für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 erfolgreich ist. Quelle: Stadt Monheim am Rhein
Von 33.197 Wahlberechtigten in Monheim gaben 12.670 eine gültige Stimme ab – eine hohe Beteiligung für Ratsbürgerentscheide. 70,7 Prozent der Teilnehmenden stimmten mit Ja, 29,3 Prozent mit Nein. Auch der Monheimer Stadtrat und Bürgermeisterin Sonja Wienecke stellten sich im Vorfeld fast geschlossen hinter die Bewerbung, machten ihre Zustimmung aber vom Bürgervotum abhängig.
Die Stadt ist Teil eines regionalen Bewerberverbunds von insgesamt 17 Städten. Das Endergebnis der gesamten Region ist für die nächsten Schritte entscheidend. Quelle: Wahlergebnis Monheim
Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind mit rund 15.000 Athletinnen und Athleten das größte Sportereignis der Welt. Die Stadt Monheim sieht darin die Chance, als Gastgeberin ein Zeichen für Vielfalt, moderne Sportentwicklung und gelebte Inklusion zu setzen. Nicht nur dem Sport, sondern allen Gesellschaftsbereichen könnten langfristige Impulse gegeben werden – wie das Beispiel Paris zeigt, wo nach Olympia viele neue Radwege entstanden sind.
Der Skatepark am Kielsgraben soll zu einem frei zugänglichen Ort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden sowie regelmäßig nationale und internationale Wettbewerbe ermöglichen.
Gemeinsam mit weiteren Städten hat sich Monheim am Rhein klar zur regionalen Olympia-Bewerbung bekannt. Auch für NRW als Ganzes ist die Bewerbung ein bedeutendes Signal. Im kommenden Herbst entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund, welche Bewerbung aus Deutschland ins Rennen für die Austragung der Spiele 2036, 2040 oder 2044 geschickt wird – neben KölnRheinRuhr sind Berlin, Hamburg und München im Wettbewerb. Quelle: Olympiabewerbung NRW
Sollte die Rhein-Ruhr-Region den Zuschlag erhalten, könnten große Investitionen in Sportstätten, Infrastruktur und Digitalisierung nach Monheim kommen. Der Skatepark wäre ein sichtbares Symbol für Innovation und Inklusion – und könnte das Stadtbild wie das Gemeinschaftsgefühl nachhaltig prägen. Fördergelder für den Bau sind im Erfolgsfall wahrscheinlich.
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