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Peek & Cloppenburg: Neue Details zum geplanten Hochhaus an der Schildergasse
4. Februar 2026

Peek & Cloppenburg plant ein bis zu 48 Meter hohes Hochhaus an der Kölner Schildergasse. Fakten, Kritik und Ausblick im Überblick.

Peek & Cloppenburg (P&C) hat erstmals konkrete Visualisierungen und Details zum geplanten Hochhaus neben dem Kölner Weltstadthaus veröffentlicht. Das Bauvorhaben stößt in Köln auf viel Diskussion – vor allem wegen seiner geplanten Höhe von bis zu 48 Metern.

Worum es geht

Geplant ist ein nahezu 50 Meter hoher Anbau an das berühmte Weltstadthaus an der Schildergasse. Der Entwurf stammt von Stararchitekt Renzo Piano. Das Gebäude soll mehrere Nutzungen verbinden, darunter Büros, Gastronomie und eine eventuell integrierte Kindertagesstätte. Besonders ist die öffentlich zugängliche Dachterrasse, die das neue Ensemble bereichern soll (Kölner Stadt-Anzeiger).

Die wichtigsten Fakten

Das Hochhaus soll bis zu 48 Meter hoch sein und als schlankes Gebäude in Hybridbauweise realisiert werden – mit wenig Beton, viel Holz und charakteristischen Renzo Piano-Elementen. Neben Büros und Gastronomie ist eine 300 Quadratmeter große öffentliche Mehrzweckhalle geplant, ebenso wie ein öffentlich genutztes Café in der bisher ungenutzten Kuppel des Weltstadthauses. Die Gebäude werden durch zwei Zugänge miteinander verbunden.

Hintergrund

P&C hatte das Grundstück vor mehr als 15 Jahren erworben, ursprünglich um Verkaufsflächen zu erweitern. Aufgrund der aktuellen Marktlage setzt das Unternehmen jetzt auf eine vielfältigere Nutzung, um auch wirtschaftlich flexibler zu sein. Der geplante Baubeginn ist frühestens 2028.

Kritik am Hochhaus-Projekt

Besonders umstritten ist die Höhe des neuen Gebäudes: Das Kölner Höhenentwicklungskonzept sieht eigentlich eine maximale Bauhöhe von 22,50 Metern vor, um den Schutz des Domumfelds zu sichern. Das neue Hochhaus würde diese Grenze deutlich überschreiten – es gab jedoch bereits Ausnahmen in der Vergangenheit. Die Linke kritisiert das Vorhaben scharf. Auch der Dombaumeister mahnt, das Vorhaben müsse sich am Unesco-Umgebungsschutz des Weltkulturerbes orientieren und sei in der aktuellen Form „nicht unproblematisch“.

Wirtschaftliche Einordnung

P&C-Geschäftsführer Thomas Freude sieht im Projekt eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Die Mischung aus Büroflächen, Freizeitangeboten und Gastronomie soll gezielt junge, kaufkräftige Großstadtmenschen zurück in die Innenstadt holen, deren Anteil in letzter Zeit zurückgegangen ist.

Ausblick

Die finalen Detailplanungen stehen noch aus, insbesondere zur genauen Gestaltung und Nutzung. Offen ist auch, wie Verwaltung und Politik letztlich mit der Überschreitung der Höhenvorgabe umgehen. P&C will mit dem Projekt ein architektonisches Highlight schaffen und die Attraktivität der City stärken. Die öffentliche Diskussion wird das Bauvorhaben weiterhin prägen.

Quellen

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