Protest gegen Gesundheitsreform: Krankenhaus Maria-Hilf in Krefeld schließt symbolisch die Türen. Alle Fakten zum Aktionstag.
Am 12. Juni blieben im Alexianer Maria-Hilf Krankenhaus in Krefeld die Türen für Besucher zwischen 11 und 13 Uhr geschlossen. Hintergrund ist eine Protestaktion gegen die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung. Die Notaufnahme war während des Zeitraums weiterhin geöffnet.
Die Alexianer Krefeld GmbH protestierte am 12. Juni mit einer symbolischen Schließung der Haustüren ihres Krankenhauses Maria-Hilf. Ziel der Aktion war es, auf die nach Ansicht der Klinikleitung problematischen Reformpläne der Bundesregierung aufmerksam zu machen.
Rheinische Post
Zwischen 11 und 13 Uhr konnten Besucher das Krankenhaus nicht wie gewohnt betreten. Ausgenommen war dabei ausdrücklich die Notaufnahme, die jederzeit zugänglich blieb. Das Maria-Hilf Krankenhaus beteiligte sich damit an einer zentral organisierten Protestwelle gegen die Gesundheitsreform.
Alexianer
Die von der Bundesregierung geplante Reform im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sorgt nach wie vor für Kritik aus den Reihen der Krankenhäuser. Die Alexianer Krefeld GmbH möchte mit der Schließung vor allem auf die negativen Auswirkungen hinweisen, die ihrer Einschätzung nach für Patienten und Einrichtung durch die Reform entstehen könnten.
Rheinische Post
Mit dem Protest war das Krankenhaus Maria-Hilf Teil einer landesweiten Aktion von Kliniken in NRW, die sich gegen Reformvorgaben wenden, deren Auswirkungen sie als gefährlich für die Versorgung empfinden. Neben Krefeld protestierten auch andere Häuser mit ähnlichen Maßnahmen.
Ob und wie die Bundesregierung auf den Protest reagiert, bleibt abzuwarten. Die Diskussion um die geplante Gesundheitsreform ist weiterhin offen und die Kliniken werden die Entwicklung aufmerksam begleiten.
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