Der Rhein bricht Rekord um Rekord: In Düsseldorf liegt der Pegel bei nur 15 cm, in Emmerich sogar im Minus. Alle aktuellen Tiefstwerte aus NRW im Überblick.
Die Lage am Rhein spitzt sich weiter zu – und das rasend schnell. Wie wir in einem früheren Beitrag bereits berichtet haben, hatte der Rhein in Köln am 6. August 2026 mit 62 Zentimetern den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1816 erreicht.2 Doch seitdem ist der Wasserstand noch weiter gefallen – und hat inzwischen an gleich vier großen Messstationen in NRW neue historische Tiefstwerte gesetzt.1
Die Zahlen sprechen für sich – und sie sind wirklich beeindruckend, leider aber auf die falsche Art und Weise:
Wichtig zu wissen: Die Fahrrinne im Rhein ist deutlich tiefer als der Pegelstand am Ufer vermuten lässt. In Köln etwa beträgt der Unterschied rund 1,11 Meter.1 Schiffe können also nach wie vor fahren – aber eben nur mit einem Bruchteil der normalen Frachtkapazität. Das trifft Unternehmen, die auf den Rhein als Transportweg angewiesen sind, hart. Schon beim Niedrigwasser 2018 hatte die Wirtschaft massiv gelitten – Experten warnen davor, dass sich die damaligen Szenarien jetzt wiederholen könnten.2
Wer auf baldige Besserung hofft, muss sich leider gedulden. Laut aktueller Prognose werden die Pegelstände bis mindestens Dienstag bestenfalls um wenige Zentimeter steigen – von echter Erholung also keine Spur.1 Fast täglich gibt es neue historische Tiefstwerte zu vermelden, und die Situation bleibt angespannt.1
Bleibt am Ball – wir halten euch auf dem Laufenden, wie sich die Lage am Rhein weiterentwickelt. Die Rekorde, die hier gerade gebrochen werden, sind leider welche, auf die wir alle gut hätten verzichten können.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!